Ove Allansson (* 13. Juni 1932 in Lidköping; † 9. Januar 2016 in Göteborg)proletaren.se, abgerufen am 22. März 2017 war ein schwedischer Schriftsteller.

Leben Allansson wuchs in Kvänum, Gemeinde Vara, aufBokanjärer über Ove Allansson (schwed.), abgerufen am 14. November 2014 und arbeitete in der herstellenden Industrie, einem Forschungsinstitut und auf einem Forschungsschiff als Dreher und Monteur sowie als Mechaniker in der Handelsflotte. Sein schriftstellerisches Debüt erfolgte 1963 mit Gedichten in der Zeitung Sjömannen (deutsch Der Seemann) und mit einer Novelle in der Zeitung Metallarbetaren (deutsch Der Metallarbeiter) im selben Jahr. Anschließend war er Mitarbeiter einer Reihe anderer Zeitungen und Zeitschriften. Er publizierte etwa dreißig Bücher und arbeitete an ebenso vielen Anthologien mit, die größtenteils das Seemannsleben und Reisen thematisieren. 1967 erschien sein erster Roman Resan till Honduras (deutsch Reise nach Honduras). 1969 wurde er hauptberuflicher Schriftsteller.

Allansson zählte zu den sogenannten Arbeiterschriftstellern, zeichnete sich durch soziales Engagement aus und war ein Geschichtenerzähler mit großer Phantasie. In seinen vielen Werken beleuchtete er das Alltagsleben der Schweden. Er vermischte Arbeit, Träume, Liebe, Trauer und Wut mit Lust und Freude der Gegenwart. Seine Erzählungen stellten grundlegende existenzielle und politische Fragen. über Ove Allansson (schwed.), abgerufen am 23. September 2010 In seinem Streben, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Seeleute zu verbessern, richtete er in seinen Werken beständig die Aufmerksamkeit auf die Ungerechtigkeiten an Bord, untersuchte die Klassengesellschaft und entblößte Machtstrukturen.

1984 zog Allansson nach Göteborg, wo er mit seiner Frau Sonja Maria lebte. Er hatte zwei Kinder und sechs Enkel.

Werke Resan till Honduras, 1967 Vintramp, 1968 Oståkaren, 1969 Värmen, 1970 Ombordarna, 1971 Berättelser från sjön, 1973 Pojken som lovade rädda Sveriges järnvägar, 1973 Här seglar Manfred Nilsson, 1975 Zeppelinaren, 1976 Svarvarns första sommar, 1977 Styckegods, 1978 Containerbröderna, 1979 New York Blues, 1981 Med Peter till sjöss, 1981 En sjöman åker Vasaloppet, 1983 Sjömän, 1984 Samtal vid frukost (novell på 4 sidor), 1984 Spökmatrosens sånger, 1985 Gud är amerikan, 1987 Frigossen och berättelserna, 1988 Sjöklart, 1989 I överrockens kölvatten, 1990 Den sorgsne trubaduren från Fogo och andra berättelser, 1992 Det kommer alltid en måndag, 1994 Sydvart, 1995 Hongkong blues, 1997 Kapten orädd och jag, 1998 Frysarns värme, 1998 De haltande åren, 2001 Ängeln Sonja, Rubbe, akterseglad Martinson och andra sjömän, 2001 Sjöbröder, 2002 Horisontdragning, 2003 De kosmiska havens bokanjärer, 2005 Sjöliv, 2006 Blues för Maria, 2008

Preise und Auszeichnungen Kulturpreis der Gesellschaft der Seeleute Literaturpreis der Stiftung Sveriges Sjömanshus Literaturpreis der Zeitung Vi 1972 Ivar-Lo-Preis1988 Ivar-Lo-Johanssons Persönlicher Preis 2003 Stig-Sjödin-Preis 2008

Weblinks Schwedische Nationalenzyklopädie (schwed.), abgerufen am 23. September 2010 (schwed.), abgerufen am 23. September 2010

Einzelnachweise

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