mini|Albrecht von Lucke (2017)

Hans-Albrecht Gerhard Hubertus von LuckeWalter von Hueck: Genealogisches Handbuch des Adels. Adelige Häuser, A (Uradel), Band XVI, C. A. Starke-Verlag, Limburg (Lahn) 1981, S. 285. ISBN 3-7980-0776-4. (* 28. April 1967 in Ingelheim am RheinDas Erste. Anne Will. Die vergangenen Sendungen.) ist ein deutscher Publizist und Journalist. Er ist Redakteur der Fachzeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik.

Leben und Wirken Von Luckes Eltern sind die Ärztin Barbara, geb. Löbbecke, und der Chemiekaufmann Hubertus von Lucke und Kursko. Nach dem Abitur 1986 in Ingelheim am Rhein studierte er Rechts- und Politikwissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Freien Universität Berlin und wurde Volljurist und Diplom-Politologe.Blätter für deutsche und internationale Politik: Autorinnen und Autoren: Albrecht von Lucke. Abgerufen am 16. November 2023. Seit 1989 lebt und arbeitet von Lucke in Berlin und ist seit 1999 als freier Publizist tätig, 2003 wurde er Redakteur der politischen Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik, deren Büro im Folgejahr von Bonn nach Berlin verlegt wurde.Der Redaktion der Blätter gehören heute außerdem Anne Britt Arps, Daniel Leisegang, Annett Mängel und Steffen Vogel an:

Daneben schreibt von Lucke für Zeitungen wie den Freitag, die taz sowie den Vorwärts und arbeitet auch für Hörfunk und Fernsehen, wo er politische Kommentare beisteuert. Er nimmt an Diskussionssendungen teil wie Anne Will, Maybrit Illner, Maischberger, Markus Lanz, Presseclub oder Deutschlandfunk Kultur, Studio 9 – Der Tag mit....

In seinen Beiträgen zur Innenpolitik analysiert von Lucke Tendenzen in den aktuellen Ereignissen und ordnet das Geschehen in die größeren zeitgeschichtlichen Zusammenhänge ein. Dieses Interesse zeigt sich auch in seinen Buchveröffentlichungen, die sich mit der heutigen Bedeutung der 68er-Bewegung und der Entwicklung von der Bonner zur Berliner Republik beschäftigen.Vgl. dazu auch den Radio-Essay: Von Lucke beschreibt Westdeutschland als „Nischengesellschaft“, in der sich die gesellschaftliche Öffentlichkeit immer weiter zurückbilde und die Konfliktbereitschaft abnehme. Die kurzfristige Neubewertung der Rolle des Staates in der weltweiten Wirtschaftskrise ab 2007 gelte nur dem Systemerhalt im ökonomisch-egoistischen Selbstinteresse der Bürger und verdecke die Notwendigkeit grundsätzlicher Änderungen. Die Zukunft der Demokratie drohe durch die Wiederkehr von Freund-Feind-Gegensätzen – verstärkt vom absehbaren Wegfall der materiellen Basis – zu schwinden.Albrecht von Lucke: Die gefährdete Republik. Von Bonn nach Berlin. 1949–1989 – 2009, Verlag Wagenbach, Berlin 2009, S. 69–83. ISBN 978-3-8031-2605-4.

Audio Publizist Albrecht von Lucke: „Ich kann streiten, ich kann reden“, 85.13 Minuten Audio-Version, Deutschlandfunk Zwischentöne mit Joachim Scholl, 16. August 2026

Schriften mini|hochkant|Albrecht von Lucke auf der Frankfurter Buchmesse (2015)

Auszeichnungen 2014: Förderpreis des Lessing-Preises für Kritik (nominiert durch Hans-Ulrich Wehler) 2018: Otto-Brenner-Preis „Spezial“ (Laudatio durch Heribert Prantl)

Literatur Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler: Genealogisches Handbuch der adeligen Häuser. A (Uradel), Band XVI, Band 76 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke-Verlag, Limburg (Lahn) 1981, S. 284–285. ISBN 3-7980-0776-4.

Weblinks

Albrecht von Lucke bei Blätter für deutsche und internationale Politik Albrecht von Lucke bei Linksnet Gespräch mit Tilo Jung – Podcast Jung & Naiv, November 2018 Deutschlandfunk Zwischentöne. Musik und Fragen zur Person vom 16. August 2026: Der Politologe Albrecht von Lucke im Gespräch mit Joachim Scholl

Einzelnachweise

Kategorie:Publizist Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Zeitungsjournalist Kategorie:Sachbuchautor Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Politische Literatur Kategorie:Absolvent der Freien Universität Berlin Albrecht Kategorie:Person (Medien, Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1967 Kategorie:Mann