Narine Korjunowna Antonyan (auch Antonjan oder Antonian; , ; * 22. Januar 1961 in Jerewan, Armenische SSR, UdSSR) ist eine ehemalige armenische Tischtennisspielerin, die in den 1980er Jahren zur Weltspitze gehörte. Sie wurde vier Mal Europameister.

Jugend Von 1976 bis 1978 wurde Antonyan sechs Mal für die Jugend-Europameisterschaft nominiert. Dabei holte sie sieben Goldmedaillen: 1977 im Einzel, Doppel mit Valentina Popová und Mixed mit Vasilij Putilowsky sowie 1978 im Doppel mit Popová. Dazu kommen drei Titelgewinne mit dem russischen Jugendteam.

Erwachsene Bei den Erwachsenen nahm Antonyan an allen fünf Europameisterschaften von 1978 bis 1986 teil. Dabei wurde sie 1980 und 1984 Europameister im Doppel mit Valentina Popová und mit der russischen Mannschaft. 1978 kam sie ins Doppel-Halbfinale (mit Popová), 1986 erreichte sie im Mannschaftswettbewerb das Endspiel.

Beim Europäischen Ranglistenturnier TOP-12 erzielte sie 1985 Platz sieben.

Vier Mal wurde sie für die Teilnahme an Weltmeisterschaften nominiert, nämlich 1979, 1981, 1985 und 1993. Ihr größter Erfolg war Platz vier mit dem Damenteam 1979 und 1981.

Seit Ende der 1990er Jahre spielte sie beim SSV Hagen in der deutschen Oberliga und Regionalliga. Daneben trainiert sie den Nachwuchs beim Verein TSV 1863 Herdecke. Zur Saison 2011/2012 wechselte Narine Antonyan zum TTC Hagen und kümmerte sich dort um die Nachwuchsförderung. Seit 2013 spielt sie beim DJK Blau-Weiß Annen in der Verbandsliga.

Privat Narine Antonyan hat 1985 geheiratet und hat ein Kind (* 1986). Ihre ältere Schwester Elmira ist auch international erfolgreich.

Turnierergebnisse (abgerufen am 3. September 2011)

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team URS Europameisterschaft 1986 Prag TCH letzte 16 2 URS Europameisterschaft 1984 Moskau URS letzte 16 Gold 1 URS Europameisterschaft 1982 Budapest HUN Viertelfinale Viertelfinale URS Europameisterschaft 1980 Bern SUI Viertelfinale Gold 1 URS Europameisterschaft 1978 Duisburg FRG Halbfinale URS Jugend-Europameisterschaft (Kadetten) 1977 Vichy FRA Gold 1 URS Jugend-Europameisterschaft (Kadetten) 1976 Modling AUT 1 URS Jugend-Europameisterschaft (Junioren) 1978 Barcelona ESP Gold 1 URS Jugend-Europameisterschaft (Junioren) 1977 Vichy FRA Gold Gold URS EURO-TOP12 1985 Barcelona ESP 7 ARM Weltmeisterschaft 1993 Göteborg SWE Qual Qual keine Teiln. 19 URS Weltmeisterschaft 1985 Göteborg SWE letzte 32 Viertelfinale letzte 32 5 URS Weltmeisterschaft 1981 Novi Sad YUG letzte 64 letzte 16 Qual 4 URS Weltmeisterschaft 1979 Pyongyang PRK letzte 64 letzte 16 letzte 32 4

Einzelnachweise (abgerufen am 25. Januar 2016) (abgerufen am 8. Juni 2023)

(abgerufen am 17. September 2010) Zeitschrift DTS, 1985/9 Seite 34 Zeitschrift DTS, 1986/3 Seite 12 Zeitschrift DTS, 1977/16 Seite 8

Weblinks Ergebnisse der Europameisterschaften (abgerufen am 17. September 2010)

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