Iketani Shinzaburō (jap. ; * 15. Oktober 1900 in Kyōbashi, Stadt Tokio (heute: Chūō, Tokio), Präfektur Tokio; † 21. Dezember 1933) war ein japanischer Schriftsteller und Dramatiker.
Leben Iketani begann mit Chōka in der Alumni-Zeitschrift seiner Oberschule. Er studierte Jura an der Universität Tokio und an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1922 schrieb er sich an der Universität ein, bereits ein Jahr später ging er nach Berlin, wo er sich angeregt durch seinen Schulfreund und Mentor Murayama Tomoyoshi mit europäischer Kunst beschäftigte.
Bedingt durch das Kantō-Erdbeben und den Verlust des Elternhauses kehrte Iketani 1923 nach Japan zurück. Seine Erfahrungen während des Berlin-Aufenthaltes flossen in den 1925 erscheinenden Roman Bōkyō ein. Zusammen mit Murayama gründete er die Theatergruppe Shinza (), mit der er Sangatsu sanjūni nichi aufführte. 1930 schrieb er zusammen mit Funabashi Seiichi Kawahoriza (). Iketani starb an Tuberkulose.
1936 begründete der Präsident des Verlages Bungeishunjū Kikuchi Kan den Iketani-Shinzaburō-Preis, der bis 1942 vergeben wurde.
Werke Romane 1925 Bōkyō () 1927 Hashi () 1928 Yūkanfujin () 1932 Yanagi wa midori ()
Drama Sangatsu sanjūni nichi () Aranda ningen ()
Weblinks Werkliste (japanisch) Biografischer Abriss (japanisch)
Kategorie:Literatur (Japanisch) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Autor Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1900 Kategorie:Gestorben 1933 Kategorie:Mann