Als Kampfzeit bezeichnete man in der Zeit des Nationalsozialismus den Aufstieg der NSDAP zwischen 1919 und Januar 1933.Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. 2. durchges. u. überarb. Aufl. Berlin 2007, ISBN 978-3-11-019549-1, S. 347.

In der NS-Propaganda wurde die Kampfzeit als ein „im Gedankengut der Nationalsozialisten fest verankerte[r] Begriff“ mit der „Erinnerung an schwere und opferreiche Jahre“ verbunden. Sie habe von den Alten Kämpfern vielfach gesundheitliche Opfer verlangt und oftmals wirtschaftliche Not über sie gebracht.Meyers Lexikon, 8. Auflage Leipzig 1936. Ziel dieser „Kampfgemeinschaft“ sollte die Tilgung der Schmach des „Versailler Diktates“ durch Machteroberung nach innen und außen sein.Enzyklopädie des Nationalsozialismus, hrsg. von Wolfgang Benz et al., München 1997, ISBN 3-423-33007-4, S. 540. Zentrales Ereignis der Kampfzeit war der gescheiterte Hitlerputsch.

In Österreich wiederum wurde die Zeitspanne vom Betätigungsverbot der NSDAP im Juni 1933 bis zum „Anschluss“ 1938 Kampfzeit genannt.

Siehe auch Systemzeit

Einzelnachweise

Kategorie:Sprache des Nationalsozialismus Kategorie:Politik (Weimarer Republik)