mini|hochkant=0.6|Pfarrkirche von Rattendorf Rattendorf ist ein Dorf und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See. Die Ortschaft hat Einwohner ().

Bis zur Gemeindestrukturreform 1973 war Rattendorf eine eigenständige kärntnerische Gemeinde. 1964 war sie noch durch den Anschluss der bis dahin eigenständigen Gemeinde Waidegg (heute zu Kirchbach gehörig) vergrößert worden. Das Haufendorf Rattendorf liegt am rechten Ufer der Gail im oberen Gailtal auf 600 m Seehöhe. Nachbarortschaften sind Waidegg (Gemeinde Kirchbach) im Nordwesten, Jenig im Norden und Tröpolach im Südosten.

In der Antike verlief hier die Hadnmauer, eine Talsperre, die vermutlich Gurina schützen sollte.

Die Pfarrkirche von Rattendorf wurde erstmals im Jahr 1339 genannt. Der jetzige Kirchenbau wurde im 16. Jahrhundert im spätgotischen Stil errichtet.

Seit 2016 wird die Gailtalbahn im Abschnitt Hermagor–Kötschach-Mauthen nicht mehr im Personenverkehr bedient. In der Sommersaison kann ein Teil der Strecke mit Draisinen befahren werden. Der ehemalige Bahnhof Rattendorf-Jenig ist der Endpunkt.

Am 30. Oktober 2018 führte die Gail nach Regenfällen Hochwasser. Dabei brach auf dem Gebiet von Waidegg ein Damm, wodurch Rattendorf überschwemmt wurde.Unwetterschäden: Langwierige Aufräumarbeiten stehen an orf.at, 30. Oktober 2018, abgerufen am 30. Oktober 2018.

Persönlichkeiten Antonie Pachner (1891–1951), Oberschwester in der Landes-Siechen- und Landes-Irrenanstalt des Kärntner Landeskrankenhauses und Euthanasiebeteiligte

Literatur Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Kärnten. Liesing. Verlag Anton Schroll & Co, Dritte, erweiterte und verbesserte Auflage, Wien 2001, S. 669 f., ISBN 3-7031-0712-X.

Belege

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