mini|hochkant=0.70|Grabstätte von Lola Urban-Kneidinger Lola Urban-Kneidinger, teilweise auch lediglich Lola Kneidinger, (* 13. Januar 1901; † 19. Juli 1989) war eine deutsche Schauspielerin. Urban-Kneidinger entstammte einer bekannten Wiener Theaterfamilie. Ihre Eltern waren die Schauspielerin Marie Kneidinger (1857–1908) und der Schauspieler Rudolf Kneidinger (1862–1935). Ihr älterer Bruder war der österreichische Schauspieler Karl Kneidinger (1882–1952).

Leben Besonders aktiv war sie als Filmschauspielerin in den 1920er und 1950er Jahren. Mit 19 Jahren hatte sie eine tragende Rolle in dem Stummfilm von Richard Oswald Das vierte Gebot (auch Martin Schalanters letzter Gang. Eine Elterntragödie). Bis 1923 spielte sie dann noch in mehreren Produktionen. Erst 1953 setzte sie ihre Schauspielkarriere in einem Film von E. W. Emo fort, erhielt meist jedoch Nebenrollen. Zuletzt war sie in einer Romanverfilmung von Muriel Sparks Die Ballade von Peckham Rye 1966 im Fernsehen zu sehen.

Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Neustifter Friedhof (Gr. 15. R. 2, Nr. 16) in Wien.

Filmografie 1919: Der Roman eines Wiener Blumenmädels 1920: Das vierte Gebot 1920: Anita 1920: Freut Euch des Lebens 1920: Junggesellenwirtschaft 1921: Der glitzernde Fluch 1921: Los vom Mann; Die tolle Miß 1922: Der Lumpensammler von Paris 1922: Die schwarze Lou (Revanche) 1923: Knock-out! 1923: Hoffmanns Erzählungen 1953: Wirbel um Irene (Irene in Nöten) 1955: Die Sennerin von St. Kathrein 1955: Ihr erstes Rendezvous 1957: Jungfrauenkrieg 1958: Arzt ohne Examen (1958) 1959: Wenn die Glocken hell erklingen 1959: Wenn das mein großer Bruder wüßte! 1966: Die Ballade von Peckham Rye

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