mini|Ninon Bohm - Bunte New Talents Awards 2019 Ninon Bohm, ehemals Ninon Held (* 8. August 1970 als Luisa Ninon Figge in Bochum), ist eine deutsche Schauspielerin und Unternehmerin. Sie ist aus diversen Fernsehserien und Filmen bekannt, darunter Alles Atze und Bewegte Männer.
Leben Ninon Bohm, Tochter des Linguisten und Semiotikers Udo Ludwig Figge, wuchs in Bochum auf. Schon während ihrer Schulzeit sammelte sie erste Theater-Erfahrungen. Sie spielte im Jugendclub des Bochumer Schauspielhauses und arbeitete in Düsseldorf und München als Model.
Direkt nach dem Abitur zog sie nach Paris, wo sie von der Modelagentur „Metropolitain“ unter Vertrag genommen wurde. In Paris absolvierte sie unter der Leitung von Jean-Marie Binoche, dem Vater von Juliette Binoche, und Niels Arestrup an der École de Passage ihre Schauspielausbildung. Bekannt wurde sie im deutschen Fernsehen vor allem durch ihre Rolle als Harrys Freundin „Jacqueline“ in Alles Atze (1999–2006).
Im Theater spielte sie u. a. unter der Regie von Peter Zadek am Berliner Ensemble und für die Sophiensäle Berlin in einer der frühen Inszenierungen von Ulrich Rasche, Singing – Immateriell arbeiten.
Ninon Held war bis zu dessen Tod am 8. April 2022 mit ihrem Schauspielkollegen Uwe Bohm verheiratet. Sie hat mit ihm einen gemeinsamen Sohn.
Im Jahr 2017 war sie Mitgründerin der internationalen Schauspielagentur Luisa Held Management. Sie lebt in Berlin, wo sie auch ein Parfüm-Label gründete.
Filmografie (Auswahl) Film 1998: Der letzte Engel, Regie: Wolf Christoph Zachariae 2000: Stopp, Regie: Lutz Winde 2001: You Said Something, Regie: Mika Junker 2004: Catering Comeback, Regie: Gregor Buchkremer 2006: Aus der Haut, Regie: Donald Houwer 2013: Shadows in the Distance, Regie: Orlando Bosch
Fernsehen 1996: Alphateam – Die Lebensretter im OP – Amok 1996: Joyeux anniversaire, Regie: Daniel Byun 1996: Parlez-moi d’amour, Regie: Frédérique Ribis 1997: Schwurgericht - Nur eine Hure, SAT.1, Regie: Rainer Wolffhardt 1998: First Love, Regie: Michel Bilawa 2000–2007: Alles Atze, RTL, Regie: Ulli Baumann 2000: Für alle Fälle Stefanie - Das maß ist voll, SAT.1, Regie: Michael Werlin 2000: Die Motorrad-Cops – Hart am Limit – Ein schlechter Tag, RTL, Regie: Dirk Regel 2000: Der letzte Zeuge, ZDF, Regie: Bernhard Stephan 2002: Abschnitt 40, RTL, Regie: Andreas Senn 2003: Ein Vater namens Gauner, Regie: Stephan Luschky 2004: Unter Brüdern, RTL, Regie: Stephan Luschky 2004: Tatort: Sechs zum Essen, ARD, Regie: Filippos Tsitos 2004–2005: Bewegte Männer, SAT.1 Serie, Regie: Michael Zens 2007: GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben, SAT.1, Regie: Hans-Günther Bücking 2008: Wenn wir uns begegnen, Regie: Sigi Rothemund 2009: Unter anderen Umständen – Auf Liebe und Tod, ZDF-Serie, Regie: Judith Kennel 2012: SOKO Leipzig – Wohlfühl GmbH, ZDF, Regie: Robert Pejo 2014: Paare – Liebe dauert 3 Jahre, ARTE, Regie: Johann Buchholz 2015: Tatort – Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes, ARD, Regie: Claudia Garde 2015: Paare (Kurzfilmreihe), ARTE 2017–2018: Gute Zeiten, schlechte Zeiten, RTL, Regie: Boris Keidies 2023: SOKO Leipzig – Das Leben ist kein Ponyhof, Regie: Franziska Jahn
Theater (Auswahl) 2007 – 2008: Peer Gynt, Berliner Ensemble, Regie: Peter Zadek 2004: SINGING - Immateriell arbeiten, Sophiensäle Berlin, Regie: Ulrich Rasche 2000: Piano ma non troppo, Theaterfestival Avignon, Regie: Alain Igonet 1996: Der Tropenbaum, Theatre Renard Paris, Regie: Manuel Begos
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