Hermann Friling (* 23. August 1867 in Köln; † 21. August 1940 in Berlin) war ein deutscher Maler, Illustrator, Kunstgewerbler und Innenarchitekt.
Leben und Wirken mini|hochkant=1.2|Gemälde von Hermann Friling: Jakob und Esau; Öl auf Leinwand Nach einem Studium an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin blieb er in Berlin wohnhaft. Er war auf einem breiten Feld künstlerisch als Vertreter des Jugendstils wirksam. Neben Gemälden stammen von ihm Entwürfe für Zimmereinrichtungen, Keramik und Metallgegenstände (insbesondere für die Osiris-Metallwarenfabrik für Kleinkunst). Seine dekorativen Vorlagen wurden vor allem durch Mappenwerke bekannt, die im Verlag Bruno Hessling in Berlin erschienen sind. Friling war nicht nur ein bekannter Modelleur, Maler und Illustrator, er entwarf beispielsweise auch 1902 ein Service mit dem Namen „Hertha“ für den Porzellanhersteller Rosenthal.
Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf.
Werke (Auswahl)
Illustrationen
Literatur W. O. Dresslers Kunstjahrbuch. 1913 und 1930.
R. Ries: Illustrationen und Illustratoren des Kinder- und Jugendbuches im deutschsprachigen Raum 1871–1945. Osnabrück 1992. Dieter Lorenz: Künstlerspuren in Berlin vom Barock bis heute. Berlin 2002. Allgemeines Künstler-Lexikon. Band 45, Leipzig 2005, S. 239.
Weblinks
Einzelnachweise
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