mini|Porträt von Gustav Troger Gustav Rupert Troger (* 10. September 1951 in Kohlschwarz) ist ein österreichischer Künstler.
Leben und Werk Sein Werk umfasst Performancekunst, Malerei, Materialskulpturen, Textarbeiten, Zeichnungen, Fotografien, Videos und Aktionen mit einer Reihe von Pseudonymen. 1991 das Pseudonym Clarence Anglin, 1994 die Pseudonyme Dr. Watson und Antonin Nalpas, 1995 die Nennung Troger Human Service und 2008 die Nennungen the collector und Mirrorman, 2022 die Nennung Elektrogerät.
Nach einer Portal- und Kunstschlosserlehre in Voitsberg arbeitete Troger bis 1979 für die VÖEST in Liezen. Gleichzeitig begann er 1974 als Maler und Zeichner, seit 1978 auch als Bildhauer zu wirken. Als Künstler ist er Autodidakt.
Troger lebt und arbeitet seit 1989 in Graz und Los Angeles.
Ausstellungen (Auswahl) Werke von Gustav Troger sind im Besitz von: Neue Galerie Graz, Neue Galerie Linz, MUMOK, Wien, Museum der schönen Künste Budapest, Kunsthalle Mannheim/Deutschland, Sammlung Dr. Helmut Marko/Graz, Sammlung Peter Lüchau/Düsseldorf, The Hess Collection / Napa–California und Colomé–Argentinien (dort im James Turrell Museum), John Traina / San Francisco, Sammlung Erika-Austin Hills / San Francisco und anderen privaten Sammlungen.
Kunst im öffentlichen Raum 1986 Anatomie. Stahlkörper und Wandteil in der Anatomie, Medizinische Universität Graz mini|Feldbach – Stadtpfarrkirche (b) 1987 „Farbverteilung“ Kirchturm Feldbach. Das Werk entwickelte sich aus der Impressionistischen Fleckenmalerei – Lichtmalerei. Die grafische und farbliche Vielfalt der Formen repräsentiert die Demokratie der Fläche, des Raumes vor allem des geistigen – geistlichen Timbres. 1988 "The sense of realities", Gebohrter Metallkubus als Altar, Ambo, Kerzenleuchter der Herz Jesu Kirche GrazAltarraumgestaltung der Herz-Jesu-Kirche, Graz 1993 Ad Acta, Gasthof Košir in Bärnbach 1998 Schweinschleuder, The Hess Collection - New Works, Forum d’art contemporain deCasino Luxembourg 1999 Mirror displacement#4, Rathaus Köflach 2004 Sieg über die Sonne, Kunst sich über die Natur lustig zu machen, im Österreichischen Skulpturenpark 2005 "Materialprobe Wasserwissen" von Gustav Troger im Schlosspark von Gleinstätten, Projekt LandArt Park und Au Schloss Gleinstätten 2009 "Als Hintergrund Grün die Farbe der Natur", Kirchenfenster Sankt Andrä Kirche Graz, ein Bild von 12 erstmals gezeigt in der Jack Hanley Gallery, San Francisco 2010 Das sprechende Gebäude, Beschriftung „Gegen wart“ eine neue Aussengestaltung der Andrä Kirche Graz 2017 ad acta / ad acta, Gasthof Košir in Bärnbach 2022 Transfer 1985–2020 Zeitfragment der Stahlkörper und Wandteil „Lobby: the situation room( )“ – Pathologie der Medizinischen Universität Graz, Zeitfragment Anatomie Medizinische Universität Graz
Musikvideos und Filme 2013 nahm Troger im Mirrorman-Suit im Musikvideo Reflektor der kanadischen Band Arcade Fire teil.Dale Eisinger: (englisch). Das Album wurde vom amerikanischen Filmproduzenten James Murphy (DJ) produziert. 2014 war Troger bei dem Konzert in Earls Court London zu sehen. Im Jahr 2015 wurde der Film The Reflektor Tapes, der die Entstehung von Arcade Fires letztem Studioalbum Reflektor dokumentiert, im Kino gezeigt.
Galerie
Auszeichnungen 1980 Kunstpreis des Landes Steiermark 1982 Kunstpreis des Landes Steiermark 1987 Otto-Mauer-Preis 1992 Österreichisches Staatsstipendium 1998 Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst 2026 Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Literatur Gustav Troger: Raumbilder. Gerti Fink, Neue Galerie Graz 1983, Verbund-ID-Nr.AC03546524 Gustav Troger: Daheim. Graz, Galerie Bleich-Rossi 1984, Verbund-ID-Nr.AC03561202 Gustav Troger: to look at it from the other side of the glass. Galerie Bleich-Rossi 1992, Verbund-ID-Nr.AC08105123 Helmut Draxler zu Gustav Troger, Kunstforum international 1987, Artikel Gustav Troger The Meaning of Realities. Gustav Troger 2000 The Hess Collection-New Works 1998 Hess Art Collection, Hatje Cantz, 2009, ISBN 978-3-7757-2139-4 Peter Weibel (Hg.), Car Culture Medien der Mobilität, ZKM | Karlsruhe 2011, ISBN 978-3-928201-42-1 2013: Andrä Kunst, Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra 2013, ISBN 978-3-99028-279-3 2015: Sakral:Kunst: innovative Bildorte seit dem II. Vatikanischen Konzil in der Diözese Graz-Seckau = Sacred art, Hermann Glettler, Heimo Kaindl, Alois Kölbl, Miriam Porta, Johannes Rauchenberger und Eva Tangl, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2015, ISBN 978-3-7954-3079-5
Weblinks
Homepage von Gustav Troger Homepage von mirrorman Homepage von Kulturserver Graz
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Österreich) Kategorie:Maler (Österreich) Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Mann