Die Liste von Sakralbauten in Iserlohn beschreibt evangelische Kirchen, die auf Iserlohner Stadtgebiet zum evangelischen Kirchenkreis Iserlohn gehören, römisch-katholische Kirchen, die über die Pastoralverbünde Iserlohn-Mitte, Iserlohn-Nord, Iserlohn-Schapker Tal und Letmathe im Dekanat Märkisches Sauerland des Erzbistums Paderborn zusammengeschlossen sind, sowie Kirchen und Häuser anderer christlicher Gemeinschaften und anderer Religionen.

Liste Evangelische Kirchen Bild Kirche Lage Gemeindezugehörigkeit Beschreibung 200x200px|zentriert|Oberste Stadtkircheweitere Bilder Oberste Stadtkirche(Marienkirche) Iserlohn, Am Bilstein 14 Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde Die Oberste Stadtkirche, früher auch Marienkirche genannt, entstand aus einer Kapelle Cosmas und Damian aus dem 14. Jahrhundert. Der heutige Bau stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Hallenkirche ist gotisch mit romanischen Resten. Die Kirche verfügt über bemerkenswerte Kunstschätze, darunter einen gotischen Altaraufsatz geschaffen vom danach benannten Meister von Iserlohn. Sie war die Pfarrkirche der Stadtbürger. 200x200px|zentriert|Pankratiuskirche bzw. Bauernkircheweitere Bilder Bauernkirche(St.-Pankratius-Kirche) Iserlohn, Am Zeughaus 7 (Fritz-Kühn-Platz) Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde Die Geschichte des in früheren Jahrhunderten auch St. Pankratius genannten Gotteshauses beginnt etwa um 985. Sie war ursprünglich die Kirchspielskirche, d. h. die Pfarrkirche der Landbevölkerung um die Stadt herum. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Bauernkirche bis 1957 Garnisonkirche der englischen Besatzungsmacht. In den 1960er Jahren fand eine Renovierung statt. Am 20. Juni 1983 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Das Kirchengebäude ist das älteste Gebäude der Stadt Iserlohn. Der Turm hat eine Höhe von etwa 60 Meter.Handbuch historischer Stätten Deutschlands, Bd. 3: Nordrhein-Westfalen. Stuttgart 1976, S. 362 200x200px|zentriert|Reformierte Kirche (Offene City-Kirche)weitere Bilder Reformierte Kirche Iserlohn, Wermingser Straße 9 Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde Die in der Fußgängerzone von Iserlohn befindliche Kirche ist der Initiative „Offene Kirchen“ in der Evangelischen Kirche von Westfalen angeschlossen. In der sogenannten Offenen City-Kirche befindet sich eine historische Schulze-Orgel. Diese wurde 1847 von Johann Friedrich Schulze gebaut. Zu weiteren Besonderheiten der Kirche zählt die über dem Altar mittig angebrachte Kanzel. Über dem südlichen Kircheneingang ist eine Bronzetafel angebracht, auf der 40 Wappenzeichen des ehemaligen Preußischen Herrscherhauses von 1701 zu sehen sind. Die Geschichte der Reformierten Kirche lässt sich als ehemals einzige evangelisch-reformierte Kirche im alten Iserlohner Stadtgebiet bis in das Jahr 1710 zurückverfolgen. 200x200px|zentriert|Christuskirche Christuskirche Iserlohn-Roden, Lösseler Straße 12 Christus-Kirchengemeinde Iserlohn In der 1937 eingeweihten Kirche befindet sich eine Orgel der Firma Furtwängler & Hammer, die 1937 für 5680 Reichsmark erworben wurde. 200x200px|zentriert|Brunnenkirche Brunnenkirche Iserlohn-Lössel, Brunnenweg 8 Christus-Kirchengemeinde Iserlohn Das heutige Kirchengebäude wurde 1981 neben einem Brunnen errichtet. Der Standort der Kirche und die biblische Bedeutung von Brunnen flossen bei der Namensgebung mit ein. Seit 1983 befindet sich in der Kirche eine Orgel der Orgelbaufirma Tzschöckel aus Althütte-Fautspach mit vier Registern. 200x200px|zentriert|Auferstehungskirche Auferstehungskirche Iserlohn-Dahlsen, Dahlsener Straße Christus-Kirchengemeinde Iserlohn Die Kircheneinweihung erfolgte am 19. November 1966. Zwei Jahre zuvor hatten die Planungen zum Bau der Kirche begonnen. 200x200px|zentriert|Erlöserkircheweitere Bilder Erlöserkirchehttps://www.erloeser-kirche.de/ Iserlohn-Wermingsen, Im Wiesengrund 90 Erlöser-Kirchengemeinde Iserlohn Erbaut wurde das Gotteshaus nach einem Entwurf von Denis Boniver aus Mettmann in den Jahren 1955 bis 1957. Durch den Präses der evangelischen Kirche von Westfalen, D. Ernst Wilm, wurde die Erlöserkirche am 20. Oktober 1957 eingeweiht. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung vom 12. September 2022 200x200px|zentriert|Johanneskircheweitere Bilder Johanneskirche Iserlohn-Nußberg, Berliner Platz 10 Johannes-Kirchengemeinde Iserlohn Die Grundsteinlegung zum Bau der Kirche erfolgte am 24. September 1959. Am 6. November 1960 wurde sie eingeweiht. Nach Entwürfen des Architekten Ernst Dossmann wurde die Kirche am Berliner Platz errichtet. Auch die Fensterwände wurden nach seinen Entwürfen gestaltet. Die Außenwände der Kirche sind überwiegend pompejanisch Rostrotbraum gehalten, tragende Elemente hingegen silbergrau. Über dem Haupteingang befindet sich ein Sgraffito der Schwerter Künstlerin Edith Prutz-Güth (* 1928 in Unna, † 8. März 2008). Die 18 Register umfassende Ott-Orgel wurde außen gewölbt über Eck eingebaut. Auf dem Kirchendach befindet sich eine Sonnenstromanlage. Der 40 Meter hohe Glockenturm steht frei und ist durch eine Pergola mit dem Kirchengebäude verbunden. 200x200px|zentriert|Kreuzkirche Kreuzkirchehttps://www.mmg-iserlohn.de/ Iserlohn-Sümmern, Kirschbütenweg 10 Maria Magdalena Kirchengemeinde Iserlohn 1967 war Baubeginn für die Kreuzkirche. Am 23. Dezember 1967 erfolgte die Einweihung durch den Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Julius Ewald Ernst Wilm. Die Kreuzkirche gehört erst seit dem 1. Januar 1995 zur Maria Magdalena Kirchengemeinde Iserlohn. 1999 erfolgen An- und Umbauten am Kirchengebäude. Am 19. Dezember 1999 wurde die umgebaute Kirche eingeweiht. 200x200px|zentriert|Martin-Luther-King-Haus Martin-Luther-King-Haushttps://www.mmg-iserlohn.de/ Iserlohn-Iserlohner Heide, Leckingser Straße 99 Maria Magdalena Kirchengemeinde Iserlohn Das Martin-Luther-King-Haus wurde 1970 nach Plänen des Iserlohner Architekten Ernst Dossmann erbaut. 1979 entstand der freistehende Glockenturm. Der aus Holz geschnitzte Flügelaltar (eingeweiht 1985) und die Kanzel im Martin-Luther-King-Haus stammen von dem Bildhauer Gordon Brown. 200x200px|zentriert|Friedenskircheweitere Bilder Friedenskirche Iserlohn-Letmathe, Friedensstraße 11 Evangelische Kirchengemeinde Letmathe Am 10. November 1957 wurde die Friedenskirche Letmathe durch den Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Julius Ewald Ernst Wilm eingeweiht, die Grundsteinlegung war am 23. Juli 1955. Das Kirchenschiff hat Länge von 32 Meter und eine Breite von 12 Meter. Unter Einbeziehung der Empore hat die Kirche eine Kapazität von etwa 600 Sitzplätzen. Auf dem Dach der Friedenskirche befindet sich seit 2006 eine großflächige Fotovoltaik-Anlage zur Erzeugung von Solarstrom. Die Vorgängerkirche der evangelischen Gemeinde Letmathe wurde im März 1877 geweiht, der Abriss dieses Gebäudes erfolgte erst im Jahr 1974. 200x200px|zentriert|Kreuzkapelle Kreuzkapelle Stübbeken Iserlohn-Stübbeken, Rosenstraße 38 Evangelische Kirchengemeinde Letmathe Die Kreuzkapelle wurde nach Plänen des Architekten Paul Gottschalk errichtet. Der 18 Meter hohe Turm schließt mit einem Pultdach ab. Die Kirchenfenstergestaltung oblag dem Künstler Paul Gerhardt, der auch das Kreuz an der Stirnwand im Kircheninneren gestaltete. Der Taufstein in der Kreuzkapelle und die Glocken des Turmes befanden sich zuvor in der 1974 abgerissenen alten evangelischen Kirche. Pfingsten 1961 wurde die Kreuzkapelle eingeweiht. Die Stübbeker Kreuzkapelle ist der Initiative Offene Kirche angeschlossen. 200x200px|zentriert|Evangelische Kirche Oestrichweitere Bilder Evangelische Kirche OestrichEvangelische Kirchengemeinde Oestrich-Dröschede, abgerufen am 12. März 2020 Iserlohn-Oestrich, Kirchstraße Kirchengemeinde Oestrich-Dröschede Die evangelische Kirche in Oestrich wurde um 1908 erbaut. In ihr befindet sich eine Orgel des Orgelbauers Ott. 200x200px|zentriert|Adventskirche Dröschede Adventskirche Iserlohn-Dröschede, Rauhe Hardt 1 Kirchengemeinde Oestrich-Dröschede Die Adventskirche wurde 1960 erbaut, die Grundsteinlegung erfolgte am 5. August 1960. Richtfest war am 8. Oktober 1960. Die Entwürfe für den Bau einer sogenannten Dachkirche stammten von dem Architektenehepaar Barbara und Wolfgang Vogt aus Kiel. Der Kirchraum, der etwa 150 Sitzplätze hatte, befand sich komplett unter der Schräge des Holzdaches. Der Glockenturm stand etwas abseits vom Kirchengebäude und wies ein Satteldach auf, das bis fast auf den Erdboden herabgezogen war. Am 8. Dezember 1960 wurde die Kirche durch Oberkirchenrat Niemann eingeweiht.Walter Ewig: Das Kirchenwesen. In: Dröschede, Die Geschichte eines Dorfes. 1971, Heimatverlag Joh. Schäfer Letmathe. S. 332 ff. Die Adventskirche wurde 2015 im Zuge von Sparmaßnahmen abgerissen. 200x200px|zentriert|Johanneskircheweitere Bilder Johanneskirche Iserlohn-Hennen, Ohler Weg 1 Evangelische Kirchengemeinde Hennen Bei der Johanneskirche Hennen handelt es sich um eine romanische, einschiffige Kirchenanlage mit zweijochigem Gewölbebau und Querschiff, die in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts aus Bruchstein erbaut wurde. Aus dem 13. Jahrhundert stammen der Westturm der Kirche und die Deckenmalereien, die nach dem Schema der Soester Malschule erfolgten. (PDF; 992 kB) 200x200px|zentriert|Jakobuskirche Jakobuskirche Iserlohn-Kalthof Evangelische Kirchengemeinde Hennen Die Jakobuskirche wurde 1966 erbaut. Am 3. Oktober 1965 erfolgte die Grundsteinlegung. Gebaut wurde der glatte, kubische Baukörper mit einem zum Altar hin ansteigenden Pultdach und vorgeschobenem GlockenturmIserlohner Kreisanzeiger und Zeitung vom 3. Juni 2022 nach Plänen des Architekten Ernst Dossmann. Durch Oberkirchenrat Danielsmeyer wurde die Kirche am 27. November 1966 eingeweiht. Am 29. November 1992 wird in eine zweimanualige Tzschöckel-Orgel mit 15 Registern und Pedal eingeweiht. Zuvor gab es nur eine elektronische Orgel.Evangelische Kirchengemeinde Hennen: Die Geschichte der Jakobuskirche in Kalthof, abgerufen am 7. Juni 2022. Im Dezember 2020 wurde das Kirchengebäude mit Glockenturm unter Denkmalschutz gestellt.

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