Bruce Manning (* 15. Juli 1902 in New York; † 3. August 1965 in Encino, San Fernando Valley, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Journalist, Schriftsteller und Filmemacher.

Leben Manning arbeitete als Journalist hauptsächlich in New Orleans (Louisiana) für die Times-Picayune. Dort lernte er bald schon die Schriftstellerin Gwen Bristow kennen und 1929 heirateten die beiden in New Orleans.

Mit ihr zusammen schrieb Manning vier Kriminalromane und veröffentlichte sie unter ihrer beider Namen. Später ging Manning mit seiner Ehefrau nach Hollywood, wo er auch einige Drehbücher verfasste. 1943 inszenierte er mit The Amazing Mrs. Holliday seinen einzigen Film.

Später ließ sich Manning mit seiner Ehefrau in Encino, nördlich von Los Angeles, im San Fernando Valley nieder. Dort starb er drei Wochen nach seinem 63. Geburtstag am 3. August 1965 und fand dort auch seine letzte Ruhestätte.

Werke

Drehbücher (Auswahl) 1936: Meet Nero Wolfe – Regie: Herbert J. Biberman 1937: 100 Mann und ein Mädchen (One Hundred Men and a Girl) – Regie: Henry Koster 1938: Mad About Music – Regie: Norman Taurog 1938: That Certain Age – Regie: Edward Ludwig 1938: Wirbelwind aus Paris (The Rage of Paris) – Regie: Henry Koster 1939: First Love – Regie: Henry Koster 1940: Spring Parade – Regie: Henry Koster 1941: Seitenstraße (Back Street) 1941: Sprechstunde für Liebe (Appointment for Love) – Regie: William A. Seiter 1945: Die Liebe unseres Lebens (This Love of Ours) – Regie: William Dieterle 1945: Seine Frau ist meine Frau (Guest Wife) – Regie: Sam Wood 1949: Kuß um Mitternacht (That Midnight Kiss) – Regie: Norman Taurog 1949: Noras schwache Stunde (Bride for Sale) – Regie: William D. Russell 1950: Die schwarze Lawine (The Secret Fury) – Regie: Mel Ferrer 1951: Die Ehrgeizige (Payment on Demand) – Regie: Curtis Bernhardt 1952: Mördersyndikat San Francisco (Hoodlum Empire) – Regie: Joseph Kane 1954: Kalifornische Sinfonie (nach dem gleichnamigen Roman von Gwen Bristow) – Regie: Joseph Kane

Kriminalromane The Invisible Host, 1930 The Gutenberg Murders, 1931 The Mardi Gras Murders, 1932 Two and Two Make Twenty-two, 1932

Verfilmungen 1934: The Nineth Guest – Regie: Roy William Neill 1935: Party Wire – Regie: Erle C. Kenton

Literatur Armin Arnold u. a. (Hrsg.): Reclams Kriminalromanführer. Reclam, Stuttgart 1978, ISBN 3-15-010278-2, S. 85.

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