Frenelle-la-Grande () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Neufchâteau (bis 2024 Épinal) und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté de communes de Mirecourt Dompaire. Die Bewohner werden Fresnelliens und Fresnelliennes genannt.

Geografie Die Gemeinde Frenelle-la-Grande im Xaintois liegt im Norden des Départements Vosges an der Grenze zum Département Meurthe-et-Moselle, acht Kilometer nordwestlich der Kleinstadt Mirecourt. Das flachwellige Bodenrelief um Frenelle-la-Grande gehört zum Einzugsgebiet des Madon. Der größte Teil des Gemeindegebietes wird landwirtschaftlich genutzt; im Osten hat die Gemeinde einen etwa 20 Hektar großen Anteil an einem Waldgebiet. Nachbargemeinden von Frenelle-la-Grande sind Boulaincourt im Norden, Bouzanville im Nordosten, Ambacourt im Osten, Puzieux im Süden, Frenelle-la-Petite im Westen sowie Fraisnes-en-Saintois im Nordwesten.

Geschichte Der Ort Frenelle-la-Grande wurde nach der katholischen Enzyklopädie Gallia ChristianaGallia Christiana, Band XIII, Seite 468 im Jahr 1051 als Grandem Frasnum erstmals urkundlich erwähnt. Andere, spätere Bezeichnungen waren Franellum, Frasnel und Frana magna sowie Grande Frenel im „Atlas National“ Cassinis.

Das Dorf gehörte bis zur Französischen Revolution zur Vogtei Mirecourt. Die heutige Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts anstelle eines Vorgängerbaues aus dem sechzehnten Jahrhundert erbaut.

Die Schule und das Rathausgebäude (Mairie) wurden im Jahr 1834 errichtet. (PDF-Datei, französisch; 110 kB)

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2021 Einwohner 138 146 101 101 112 121 128 118 104 Quellen: Cassini und INSEE Im Jahr 1800 wurde mit 365 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessFrenelle-la-Grande auf cassini.ehess und INSEEFrenelle-la-Grande auf INSEE.

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Léger mit einer Statue des Heiligen Leodegar aus dem 16. Jahrhundert Wegkreuz aus dem 16. Jahrhundert, als Monument historique eingestuft

Wirtschaft und Infrastruktur In der Gemeinde sind sechs Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Milchwirtschaft, Rinderzucht, Schweinehaltung).Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Frenelle-la-Grande liegt abseits der überregionalen Verkehrsverbindungen. Sieben Kilometer südlich besteht Anschluss an die kreuzungsfrei ausgebaute Départementsstraße D 166 (Épinal-Neufchâteau). Durch die Gemeinde führt die Bahnlinie Nancy-Mirecourt-Merrey. Am ehemaligen Haltepunkt Frenelle-la-Grande – Puzieux, der im Gemeindegebiet Frenelles liegt, halten keine Züge mehr. Der nächste Bahnhof liegt in der nahen Kleinstadt Mirecourt.

Belege

Weblinks

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