U 400 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII C der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg. Das Boot ging auf seiner ersten Feindfahrt nach einem Minentreffer im Bristolkanal verloren, es wurden keine Schiffe versenkt oder beschädigt.

Geschichte Bau und Indienststellung Der Bauauftrag wurde am 25. August 1941 an die Howaldswerken in Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 18. November 1942, die Indienststellung folgte am 18. März 1944 unter Kapitänleutnant Horst Creutz.

Die Ausbildung fand zwischen März und Oktober 1944 bei der 5. U-Flottille in Kiel statt, ab Dezember 1944 war das Boot der 11. U-Flottille in Bergen als Frontboot unterstellt. Am 5. November verlegte U 400 von Kiel über Aarhus nach Horten.

Erste Feindfahrt und Verbleib Am 15. November 1944 lief U 400 von Horten über Kristiansand zu seiner ersten Feindfahrt aus. Das Boot sollte im St Georges Kanal patrouillieren. Nach dem Auslaufen bestand kein weitere Funkkontakt. Mitte Dezember 1944 wurde U 400 als verschollen abgeschrieben.

Entdeckung Nach Kriegsende wurde von den Alliierten angenommen, U 400 sei auf einen Konvoi mit dem Ziel Australien getroffen, der unter anderem von der Fregatte HMS Nyasaland geschützt wurde und von dieser versenkt worden. Später stellte sich heraus, dass U 772 auf den Konvoi traf und versenkt wurde, das Schicksal von U 400 aber ungelöst blieb. Erst 2006 wurde das Wrack im Bristolkanal von Tauchern auf Position in der Nähe von U 325 und U 1021 gefunden. Es war auf eine im November 1944 gelegte U-Boot-Mine (in 20 Meter Tiefe gelegt) gelaufen und gesunken. Keiner der 50 Mann Besatzung überlebte den Untergang.

Weblinks historisches-marinearchiv.de: Besatzungsmitglieder von U 400 spiegel.de: U-Boot-Krieg: Wunderwaffe im Ärmelkanal u-boot-archiv.de: U 400

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