Tomasz Łuczak (* 13. März 1963 in Posen) ist ein polnischer Mathematiker.

Łuczak studierte an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen, wo er 1987 promoviert wurde abgerufen am 23. Juli 2024. und in den 1990er-Jahren Professor wurde. Er ist außerdem Professor an der Emory University.

Łuczak untersuchte zufällige diskrete Strukturen wie Zufallsgraphen und ihre FärbezahlenŁuczak: The chromatic number of random graphs. Combinatorica, Bd. 11, 1991, S. 45–54. und mit diesen Strukturen verbundene Phasenübergänge. Er befasste sich auch mit Anwendungen der Graphentheorie in der Ökologie.

1991 erhielt er den Kuratowski-Preis. 1992 erhielt er den EMS-Preis. 2004 war er Gastredner auf dem 4. Europäischen Mathematikerkongress (Phase Transition Phenomena in Random Discrete Structures). 2012 hielt er einen Plenarvortrag auf dem Europäischen Mathematikerkongress in Krakau (Treshold behaviour of random discrete structures). Für 2014 wurde ihm die Stefan-Banach-Medaille zugesprochen.

Schriften Mit Svante Janson, Andrzej Rucinski: Random Graphs. Wiley 2000, ISBN 0-471-17541-2.

Weblinks Homepage an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen Homepage an der Emory University Tomasz Łuczak in der Datenbank zbMATH

Einzelnachweise

Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Adam-Mickiewicz-Universität Posen) Kategorie:Absolvent der Adam-Mickiewicz-Universität Posen Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1963 Kategorie:Mann