Nina Sandt (* 8. Juli 1928 in Berlin; † April 2003 in Wien) war eine deutsch-österreichische Filmschauspielerin.
Leben Die Tochter eines Theaterdirektors und einer Sängerin stand schon als Kind auf der Bühne und ließ sich am Max Reinhardt Seminar zur Schauspielerin ausbilden. Sie war in zweiter Ehe mit dem Filmproduzenten Otto Dürer verheiratet und wurde unter anderem durch von ihrem Mann produzierte Filme wie Im Prater blüh’n wieder die Bäume (1958), Geständnis einer Sechzehnjährigen (1961) und Skandal in Ischl (1957) bekannt. In ihrer späten Laufbahn spielte sie in Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss die Rolle der Frau Helms, der Mutter von Inga Helms, gespielt von Meryl Streep.
mini|hochkant=0.70|Grabstätte von Nina Sandt Ihre letzte Ruhestätte befindet sich im Urnenhain des Stadtpfarrfriedhofes in Baden bei Wien.
Filmografie (Auswahl) 1950: Cordula 1950: Gruß und Kuß aus der Wachau 1951: Maria Theresia 1954: Weg in die Vergangenheit 1955: Die Wirtin zur Goldenen Krone 1956: Liebe, die den Kopf verliert 1956: Wo die Lerche singt 1957: Skandal in Ischl 1958: Im Prater blüh’n wieder die Bäume 1958: Frauensee 1961: Geständnis einer Sechzehnjährigen 1964: Das Kriminalmuseum: Der Füllfederhalter (Fernsehserie, 1 Folge) 1968: Lucrezia Borgia – Die Tochter des Papstes 1973: Der Kommissar – Das Komplott (Fernsehserie, 1 Folge) 1974: Hallo – Hotel Sacher … Portier! (Fernsehserie) 1977: Oh lala – Die kleinen Blonden sind da 1978: Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss (Fernseh-Mehrteiler) 1986: Der Fall Franza
Weblinks
Filmografie mit Beschreibung der Serie „Holocaust“ Wienerin vom Dienst Nina Sandt gestorben
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