Irmhild Warweg (* 9. Februar 1905 in Hannover; † 6. Mai 1983 ebenda) war eine deutsche Illustratorin und Grafikerin.

Leben Nach dem Abitur studierte Irmhild Warweg an der Werkkunstschule Hannover figürliches Zeichnen und Gebrauchsgrafik. Danach arbeitete sie in einem grafischen Betrieb. Hier lernte sie ihren Mann, den Maler und Grafiker Erich Warweg kennen, der in der Zeit des Nationalsozialismus nachweislich an 23 großen Ausstellungen beteiligt war.Martin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000; S. 585, passim 1936 machten sich beide in Hannover-Bemerode selbständig.

mini|Irmhild-Warweg-Straße in Hannover-Bemerode Schwerpunkt der Arbeit von Irmhild Warweg waren Illustrationen für verschiedene Publikationen und Druckerzeugnisse. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm sie die Illustration von Lesebüchern in der Britischen Besatzungszone mit Geschichten um Willi und Dora (Dohrmann-Fibel). Heute erinnert die Irmhild-Warweg-Straße Abgerufen am 25. August 2010 in Hannover-Bemerode an die Zeichnerin und Illustratorin.

Werke

Neue Fibel, Teil 1 u. 2 (Titel und Inhalt-Illustrationen), Neue Fibel, Teil 2 (Titel-Zeichnung), Neue Fibel, Teil 3 (Titel und Inhalt-Illustrationen), Niederdeutsches Lesebuch (Titel und Inhalt-Illustrationen). Alle im Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover, erschienen in den Nachkriegsjahren. Zum Zoo, Bilderbuch für Kinder. Ausgestaltung des Empfangsbereichs mit Wandzeichnungen im Kinderkrankenhaus Cecilienstift, Hannover.

Weblinks

Werke von Irmhild Warweg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Einzelnachweise

Kategorie:Illustrator (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1905 Kategorie:Gestorben 1983 Kategorie:Frau