Das Erzbistum Naxos, Andros, Tinos und Mykonos () ist eine in Griechenland gelegene Erzdiözese der römisch-katholischen Kirche mit Sitz in Xinara auf der Insel Tinos. Es umfasst die Inseln Naxos, Andros, Tinos, Mykonos sowie Delos, Paros, Antiparos, Amorgos und die Kleinen Kykladen.
Geschichte Naxos wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts unter dem venezianischen Kreuzfahrer-Regiment des Marco Sanudo als Bistum des Herzogtums des Archipelagos begründet und 1522 zum Erzbistum erhoben. Am 3. Juni 1919 wurden diesem die Bistümer Andros, Tinos und Mykonos uniert. Die Erzdiözese umfasst seitdem die ägäischen Kykladen-Inseln Naxos, Tinos, Andros und Mykonos.
Am 29. April 1994 wurde Nikólaos Printésis zum Erzbischof von Naxos-Tinos ernannt, am 4. Juli 1994 in sein Amt eingeführt. Der Erzbischof trägt den Titel eines Metropoliten des Ägäischen Meeres und ist zugleich Apostolischer Administrator des Bistums Chios.
Die Kathedrale ist dem Patrozinium Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz unterstellt, die auch Patronin des Bistums ist. Römisch-katholische Kirchen gibt es auf Tinos, Naxos, Paros sowie Mykonos.
Suffraganbistümer sind Chios, Syros, Santorini und Kreta. mini|links|hochkant=1.4|Die Kathedrale in der Festung von Naxos Statistik JahrBevölkerungPriesterStändigeDiakoneOrdensleutePfarreien Katholiken Einwohner % Gesamtzahl Diözesan- priester Ordens- priester Katholiken je Priester männlich weiblich 1949 4.720 31.980 14,8 16 12 4 295 11 25 26 1970 3.450 50.331 6,9 15 11 4 230 4 27 2 1980 2.612 46.500 5,6 15 11 4 174 5 13 24 1990 2.608 44.834 5,8 10 7 3 260 4 11 25 2000 2.666 45.550 5,9 10 8 2 266 3 6 9 2013 5.400 61.900 8,7 11 10 1 490 1 1 30 2016 5.000 60.200 10,0 11 10 1 454 1 2 30
Siehe auch Liste der Erzbischöfe von Naxos Liste der römisch-katholischen Diözesen Römisch-katholische Kirche in Griechenland
Weblinks
Beschreibung auf www.cathecclesia.gr Beschreibung auf www.cathecclesia.gr (griechisch)
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