mini|Die wohl höchstgelegene Wechselzone der Welt in Alpe d'Huez. mini|Die weltberühmten 21 Kehren von Alpe d'Huez.

Der Triathlon EDF Alpe d’Huez, ist eine nach dem Sponsor EDF (Électricité de France) benannte Triathlon-Sportveranstaltung, die seit 2006 jährlich in Alpe d’Huez in Frankreich ausgetragen wird.

Organisation Der Triathlon EDF Alpe d’Huez wurde im Jahr 2006 vom Langdistanz-Triathlonweltmeister Cyrille Neveu gegründet.Cyrille Neveu (* 1973), französischer Langdistanz-Triathlonweltmeister 2002 – nicht zu verwechseln mit dem mehrfachen Rallye-Dakar-Gewinner Cyril Neveufr (* 1956) Der Kurz- und Langdistanz-Triathlon zählt seither zu den berühmtesten Nicht-ITU- und Nicht-F.F.TRI.-Wettkämpfen in Frankreich.

Im Jahr 2009 nahmen 671 Sportler an der Langdistanz teil (516 Finisher) und 839 an der Kurzdistanz (749 Finisher), 62 Prozent der Teilnehmer waren Franzosen. 2010 waren zwei Wochen vor dem Triathlon 943 Teilnehmer für den Langdistanz-Triathlon und 1150 für die Kurzdistanz gemeldet.

Charlotte Morel, U23-Landesmeisterin der Jahre 2009 und 2010, gewann 2007 den Sprint- und 2008 den Sprint- und Kurz-Triathlon. 2009 kam sie bei einem Ausweichmanöver zu Sturz und auch 2010 konnte sie nach dem Höhen-Trainingslager in Alpe d’Huez nicht am Triathlon teilnehmen.https://www.sport-up.fr/website9/resultat/index-TOUT.htm. Abgerufen am 14. August 2010. 2012 siegte sie erneut.

Seit 2019 ist der Triathlon Alpe d’Huez fester Bestandteil der europaweiten Serie „European Triathlon League“ von „Spirit Multisport“.Neue „European Triathlon League“ mit Trans Vorarlberg Triathlon (13. März 2019) Die neu gegründete Serie umfasste 2019 vier Triathlon Veranstaltungen in vier Ländern: Triathlon de Portocolom (14. April 2019) Chiemsee Triathlon (30. Juni 2019) Triathlon Alpe d’Huez (25. Juli 2019) Trans Vorarlberg Triathlon (25. August 2019)

Strecke Der Triathlon wird in einer langen („Triathlon L“) und einer kurzen („Triathlon M“) Distanzvariante ausgetragen. Beide beginnen mit einer Schwimmstrecke im Stausee Lac du Verney, die Radstrecke endet mit einem Tour-de-France-Anstieg der höchsten Kategorie, im Skiort Alpe d’Huez mit seinen 21 legendären, 1120 Meter ansteigenden Kehren. Daran schließt sich eine Laufstrecke in einer Höhe von 1800 bis 2000 m an.

Triathlon L Auf der Langdistanz sind 2,2 Kilometer Schwimmen, 118 Kilometer Radfahren und 19,2 Kilometer Laufen zu absolvieren:

Die 118 Kilometer lange Radstrecke führt vom Lac du Verney (770 m) über Séchilienne (385 m), Alpe du Grand Serre (1375 m), Valbonnais (790 m), den Col d’Ornon (1367 m), Le Bourg-d’Oisans (730 m) nach Alpe d’Huez (1850 m). Die Laufstrecke besteht aus drei Runden.

Die meisten Alpe-d’Huez-Gewinner sind internationale Profi-Triathleten, so siegte auf der Langdistanz 2007 und 2008 die Britin Chrissie Wellington und 2009 die Schweizerin Nicola Spirig. Zuletzt konnte hier die Schweizerin Alanis Siffert das Rennen von 2024 bis 2026 dreimal infolge für sich entscheiden und im August 2026 mit ihrer Siegerzeit von 6:13:00 Stunden einen neuen Streckenrekord einstellen.Alpe d’Huez Triathlon: Siffert mit Rekord-Hattrick, Steger siegt und Dreitz sagt au revoir (6. August 2026)

Triathlon M Auf der Kurzdistanz geht der Triathlon über 1,5 Kilometer Schwimmen, 28 Kilometer Radfahren und 6,4 Kilometer Laufen. Hier konnten häufig Franzosen Gold gewinnen: Delphine Pelletier, Hervé Faure, Bertrand Billard, Frédéric Belaubre und Charlotte Morel, Etienne Diemunsch, Justine Guérard, Célia Merle und Audrey Merle.

Triathlon S Sporadisch wird auch ein Sprint-Triathlon ausgetragen, der nach Vaujany führt.

Außerdem findet ein dreigeteilter Duathlon statt, mit 6,5 Kilometer Laufen ab Le Bourg-d’Oisans, einem 15 Kilometer langen Bergfahren am Anstieg nach Alpe d’Huez und 5,5 Kilometer Laufen in 2000 m Höhe.

Siegerliste Jahr Sprintdistanz Kurze Distanz – Courte Distance (CD) Lange Distanz – Longue Distance (LD) Datum Männer Frauen Datum Männer Frauen Datum Männer Frauen 2026 Thomas Steger Alanis Siffert (SR) 2025 Jon Breivold Alanis Siffert 2024 Mikkel Arrassate Salomé De Barthez Clément Grandy Alanis Siffert 2023 Kevin Tarek Vinuela Gonzalez Audrey Merle Nathan Guerbeur Jeanne Collonge 2022 Leon Pauger Célia Merle -2- Leon Chevalier Bárbara Riveros Díaz 2021 Koen Veramme Célia Merle Clément Mignon Emma Bilham -2- 2019 Emile Blondel Anna Noguera Romain Guillaume Daniela Ryf 2018 - - - Tom Richard Justine Guérard Frederik Van Lierde Emma Bilham 2017 - - - Anatole Giraud-Telme Julie Derron Christian Kramer Tine Deckers 2016 - - - Dan Wilson Andrea Hewitt James Cunnama Jeanne Collonge 2015 - - - Frédéric Belaubre Charlotte Morel Arnaud Guilloux Emma Pooley 2014 - - - Tom Richard Emma Jackson Todd Skipworth Catriona Morrison 2013 - - - Etienne Diemunsch Emma Jackson Ritchie Nicholls Mary Beth Ellis 2012 - - - Dan Wilson Charlotte Morel Victor Del Corral Morales Mary Beth Ellis 2011 - - - Alpe d'Huez – Short Course results and report 2011 Tim Don Nicola Spirig Alpe d'Huez – Long Course results and report 2011 Victor Del Corral Morales Catriona Morrison 2010 - - - Alberto Casadei Eva Janssen James Cunnama Jodie Swallow 2009 ? ? ? Frédéric Belaubre Eva Janssen Massimo Cigana Nicola Spirig 2008 Julien Loy Charlotte Morel Bertrand Billard Charlotte MorelNach anderer Quelle hätte 2008 eine Unbekannte namens Aza Shaw den Damen-Kurzdistanz-Triathlon gewonnen, Morel wäre dann in der Gesamtwertung Zweite. Auf der Homepage des Triathlon Alpe d'Huez ist allerdings keine vollständige Siegerliste mehr verfügbar, der Link verweist nur auf die Listen von 2010. Vgl. http://www.triclair.com/triathlon-alpe-huez-resultats-415.htm. Abgerufen am 21. November 2010. Marcus Ornellas Chrissie Wellington 2007 Julien Loy Charlotte Morel Hervé Faure Tameka Day Reinaldo Colucci Chrissie Wellington 2006 - - - Reinaldo Colucci Delphine Pelletier - - -

Galerie

Weblinks Triathlon EDF Alpe d’Huez

Einzelnachweise

Anmerkungen

Kategorie:Triathlonrennen Kategorie:Triathlonwettbewerb in Frankreich Kategorie:Sportveranstaltung in Huez Kategorie:Erstveranstaltung 2006