mini|hochkant|Elżbieta Radziszewska Elżbieta Radziszewska (* 6. Januar 1958 in Białocin) ist eine polnische Politikerin (ROAD, UD, UW, PO). Sie gehörte von 1997 bis 2019 dem Sejm in der III., IV., V., VI., VII. und VIII. Wahlperiode an. Von 2008 bis 2011 war sie Staatssekretärin in der Kanzlei der Ministerpräsidentin.

Leben und Beruf Radziszewska studierte Medizin an der Medizinischen Akademie Łódź. 1982 wurde sie Assistentin im Regionalkrankenhaus in Piotrków Trybunalski. 1991 bis 2001 war sie in einer privaten Arztpraxis als Ärztin tätig. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin.

Elżbieta Radziszewska ist verheiratet.

Politik Bei den Selbstverwaltungswahlen 1990 wurde Radziszewska für das Komitet Obywatelski „Solidarność“ in den Stadtrat von Piotrków Trybunalski gewählt. Sie war nacheinander Mitglied der Ruch Obywatelski Akcja Demokratyczna (ROAD), Unia Demokratyczna (UD) und der Unia Wolności (UW). In der UW war sie Vorsitzende für Piotrków Trybunalski.

Für die UD kandidierte sie bei der Parlamentswahl 1993. Diese erhielt im Wahlkreis Piotrków Trybunalski jedoch kein Mandat.Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 703. Bei der Parlamentswahl 1997 trat sie für die UW, die aus der Fusion der UD mit dem Kongres Liberalno-Demokratyczny an und zog erstmals in den Sejm ein.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026. 2001 wechselte sie zur neu gegründeten Platforma Obywatelska (PO). Mit dieser war sie auch bei den Wahlen 2001,Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026. 2005Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026. und der vorgezogenen Wahl 2007Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026. erfolgreich. Seit dem 17. März 2008 war sie als Staatssekretärin in der Kanzlei des Ministerpräsidenten tätig. Am 30. April desselben Jahres wurde sie Gleichstellungsbeauftragte der Regierung. Sie übte beide Ämter bis zum 21. November 2011 aus. Anschließend wurde sie bei der Parlamentswahl 2011 wiedergewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026. Am 24. September 2014 wurde sie zum Vizemarschall des Sejm gewählt; sie folgte in diesem Amt Cezary Grabarczyk, der zum Justizminister ernannt worden war, nach. Auch bei der Parlamentswahl 2015 wurde sie erneut in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026. Bei der Parlamentswahl 2019 kandidierte sie nicht erneut und schied aus dem Sejm aus.

Weblinks

Einzelnachweise Gazeta Podatnika, Stan majątkowy parlamentarzystów – PO (część V). 26. September 2007. abgerufen am 14. August 2010. Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Elżbieta Radziszewska. Abgerufen am 14. August 2010. Abgerufen am 14. August 2010.

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