miniatur|250px|Gesamtlage Die Schlacht bei Kock fand während des Zweiten Weltkrieges zwischen dem 2. und dem 6. Oktober 1939 nahe der zentralpolnischen Kleinstadt Kock, Woiwodschaft Lublin (1919–1939), statt. Es war die letzte Schlacht des Überfalls auf Polen bzw. des Polenfeldzuges. Einheiten der polnischen „Unabhängigen Operationsgruppe Polesien“ (poln. Samodzielna Grupa Operacyjna Polesie) unter General Franciszek Kleeberg (1888–1941) kämpften gegen Verbände des deutschen XIV. motorisierten Korps unter General Gustav von Wietersheim. Die Schlacht endete am Morgen des 6. Oktober mit einem polnischen Sieg. Aufgrund der aussichtslosen Gesamtlage an der Front und Erschöpfung der Munitionsvorräte erfolgte am selben Tag die Kapitulation der polnischen Einheiten. Mit dem Ende der Kampfhandlungen gerieten 17.000 polnische Soldaten in deutsche Kriegsgefangenschaft.

Operative Karten

Literatur Jan Wróblewski: Samodzielna grupa operacyjna „Polesie“ 1939. Wojskowy Instytut Historyczny, Warschau 1989, ISBN 83-11-07659-6. Marian Porwit: Komentarze do historii polskich działań obronnych 1939 roku. 3. Bände. Czytelnik, Warschau 1983, ISBN 83-07-00645-7. Stanley S. Seidner: Marshal Edward Śmigły-Rydz Rydz and Poland. 1935–1939. University Microfilms International, Ann Arbor MI 1979 (Zugleich: Collegeville Michigan, St. John’s Univ., Diss., 1975).

Einzelnachweise

Weblinks Schlacht bei Kock, www.1939.pl (polnisch) Waldemar Pycka Kapitulacja SGO „Polesie“. Przemilczane fakty, waldemarpycka.wordpress.com (polnisch)

Kock Kategorie:Konflikt 1939