Der Deutsche Filmpreis in der Kategorie Beste Kamera/Bildgestaltung wurde erstmals 1954 vergeben. Bis 2004 gehörte der Preis zu der Kategorie Hervorragende Einzelleistung und wurde ohne Nominierung vergeben.

Preisträger von 1954–2004

Jahr Preisträger Filmtitel 1954 Hans Schneeberger Eine Liebesgeschichte 1955 Göran Strindberg Herr über Leben und TodDie Ratten 1956 Friedl Behn-Grund Ein Mädchen aus Flandern 1957 Andor von Barsy Jonas 1958 Georg Krause Nachts, wenn der Teufel kam 1959 Gerd von Bonin Warum sind sie gegen uns? 1960 Klaus von Rautenfeld Labyrinth 1961 Günther Anders Das Glas Wasser 1962 Wolf Wirth Das Brot der frühen Jahre 1963 Hans Jura Die endlose Nacht 1964 Hans JuraWolf Wirth Kennwort: Reiher 1965 Heinz Hölscher Onkel Toms Hütte 1966 Gérard Vandenberg Es 1967 Franz Rath Mord und Totschlag 1968 Wolfgang Treu Das Schloß 1969 Petrus Schloemp Scarabea – Wieviel Erde braucht der Mensch? 1970 Dietrich Lohmann Ein großer graublauer VogelGötter der PestKatzelmacherLiebe ist kälter als der Tod Willy Pankau Malatesta 1971 Gérard Vandenberg Lenz Christian Blackwood San Domingo 1972 Igor Luther Eins Jerzy Lipman Das falsche Gewicht 1973 Michael Ballhaus Die bitteren Tränen der Petra von Kant Thomas Mauch Aguirre, der Zorn Gottes 1974 Charly Steinberger Einer von uns beidenGott schützt die Liebenden 1975 Robby Müller Falsche Bewegung 1976 Jost Vacano Lieb Vaterland magst ruhig seinDie verlorene Ehre der Katharina Blum 1977 Igor Luther Die Eroberung der ZitadelleDer Fangschuß Jörg Schmidt-Reitwein Herz aus Glas 1978 Michael Ballhaus Despair – Eine Reise ins Licht Ernst Wild Rheingold 1979 Frank Brühne Messer im Kopf Thomas Mauch Neapolitanische Geschwister 1980 Jürgen Jürges Die Kinder aus Nr. 67Die letzten Jahre der Kindheit 1981 David Slama Jede Menge Kohle 1982 Wolfgang Dickmann Der Westen leuchtet! 1983 Robby Müller Klassenfeind Martin Schäfer Dies rigorose LebenDer Stand der Dinge 1984 Jörg Schmidt-Reitwein Wo die grünen Ameisen träumen 1985 Jacques Steyn Abwärts 1986 Wolfgang Simon Heidenlöcher 1987 Gérard Vandenberg Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit 1988 Henri Alekan Der Himmel über Berlin 1989 Thomas Mauch Wallers letzter Gang 1990 Axel Block American Beauty Ltd. 1991 Robby Müller Korczak 1992 Gernot Roll Wildfeuer 1993 Gernot Roll Kleine HaieKrückeMeine Tochter gehört mir 1994 Roland Dressel Abschied von Agnes Jürgen Jürges In weiter Ferne, so nah! 1995 Jolanta Dylewska Maries Lied 1996 Thomas Plenert Kalte Heimat 1997 Martin Langer 14 Tage lebenslänglich 1998 Frank Griebe WinterschläferZugvögel … Einmal nach Inari 1999 Frank Griebe Lola rennt 2000 Jürgen Jürges Wege in die Nacht 2001 Gero Steffen Frau2 sucht HappyEnd 2002 Gernot Roll Nirgendwo in Afrika 2003 Thomas Riedelsheimer Rivers and Tides 2004 Rainer Klausmann Gegen die Wand

Preisträger und Nominierte ab 2005 2000er-Jahre 2005

Hans-Günther Bücking – Schneeland Martin Langer – Sophie Scholl – Die letzten Tage Franz Lustig – Land of Plenty

2006

Hagen Bogdanski – Das Leben der Anderen Michael Hammon – Willenbrock Jürgen Jürges – Schatten der Zeit

2007

Frank Griebe – Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders Judith Kaufmann – Vier Minuten Benedict Neuenfels – Die Fälscher

2008

Benedict Neuenfels – Liebesleben Hans Fromm – Yella Daniel Gottschalk – Trade – Willkommen in Amerika

2009

Kolja Brandt – Nordwand Jürgen Jürges – John Rabe Wedigo von Schultzendorff – Lulu & Jimi

2010er-Jahre 2010

Christian Berger – Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte Hagen Bogdanski – Hilde Jana Marsik – Lippels Traum Reinhold Vorschneider – Der Räuber

2011

Daniela Knapp – Poll Matthias Fleischer – Das Lied in mir Martin Langer – Der ganz große Traum

2012

Anna J. Foerster – Anonymus Hans Fromm – Barbara Daniel Gottschalk – Die vierte Macht Peter Przybylski – Fenster zum Sommer

2013

John Toll und Frank Griebe – Cloud Atlas Adam Arkapaw – Lore Jakub Bejnarowicz – Gnade

2014

Thomas Kiennast – Das finstere Tal Michael Bertl – Mr. Morgans letzte Liebe Hagen Bogdanski – Der Medicus Daniel Gottschalk – Lauf Junge lauf Gernot Roll – Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht

2015

Sturla Brandth Grøvlen – Victoria Yoshi Heimrath – Wir sind jung. Wir sind stark. Judith Kaufmann – Elser – Er hätte die Welt verändert Nikolaus Summerer – Who Am I – Kein System ist sicher

2016

Markus Nestroy – Above and Below Peter Matjasko – Herbert Jürgen Jürges – Ich und Kaminski

2017

Reinhold Vorschneider – Wild Rainer Klausmann – Tschick Frank Lamm – Paula Sonja Rom – Die Blumen von gestern

2018

Thomas W. Kiennast – 3 Tage in Quiberon Jens Harant – Das schweigende Klassenzimmer Rainer Klausmann – Aus dem Nichts Christoph Krauss – Manifesto Peter Matjasko – In den Gängen

2019

Benedict Neuenfels – Styx Andreas Höfer – Gundermann Judith Kaufmann – Der Junge muss an die frische Luft Judith Kaufmann – Nur eine Frau Felix Leiberg – Vom Lokführer, der die Liebe suchte...

2020er-Jahre 2020

Yoshi Heimrath – Berlin Alexanderplatz Frank Lamm – Deutschstunde Jieun Yi – O Beautiful Night

2021

Hanno Lentz – Fabian oder Der Gang vor die Hunde Frank Griebe – Home Michael Kotschi – One of these Days

2022

Johann Feindt – Lieber Thomas Crystel Fournier – Große Freiheit Claire Mathon – Spencer

2023

James Friend – Im Westen nichts Neues Judith Kaufmann – Das Lehrerzimmer Thomas W. Kiennast – Sisi & Ich

2024

Roland Stuprich – Die Theorie von Allem Yoshi Heimrath und Paul Sprinz – Der Fuchs Lotta Kilian – Luise

2025

Markus Förderer – September 5 nominiert: Philipp Sichler – Cranko Lisa Jilg – Vena

Weblinks Offizielle Liste aller Preisträger seit 2005

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