Ralph Hug (* 1954 in Goldach) ist ein Schweizer Publizist. Er forscht seit vielen Jahren zu verschiedenen politischen und historischen Themen, unter anderem zur Beteiligung von Schweizer Freiwilligen am Spanischen Bürgerkrieg., Stadtverwaltung St. Gallen, 2010
Werdegang Ralph Hug wuchs als Sohn der Künstlerin Pya Hug und des Textilfabrikanten Max Hug mit seinem Bruder in der Ostschweiz auf.Wunderfrau. In: Grenchner Tagblatt vom 27. Dezember 2010. Abgerufen am 1. Januar 2025 Er studierte Germanistik und Philosophie und war im Anschluss elf Jahre als Redaktor bei der sozialdemokratischen «Ostschweizer AZ» tätig. Ab 1989 arbeitete er als freier Journalist im Pressebüro St.Gallen. Von 2000 bis 2019 war er in der Redaktion der Mitgliederzeitschrift «Mieten & Wohnen» des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbands. Er lebt und arbeitet in St. Gallen.Ralph Hug. In: Verlagshaus Schwellbrunn. Abgerufen am 1. Januar 2026
Arbeit Ralph Hug ist Mitbegründer einer Interessengemeinschaft, die sich zur Aufgabe macht, die historische Leistung der Spanienfreiwilligen in Erinnerung zu rufen und zu deren nachhaltiger Rehabilitierung beizutragen. In zahlreichen Artikeln berichtet er von ihren Schicksalen.„Charles Fischer – Ein Brief, der nie ankam“, WOZ, 11. März 2010. Gemeinsam mit dem sozialdemokratischen Nationalrat Paul Rechsteiner und anderen erreichte Ralph Hug Anfang 2010,„Postume Amnestie?“ (PDF; 117 kB), NZZ, 12. November 2010. dass die Strafurteile gegen die Schweizerinnen und Schweizer aufgehoben wurden, See-Online.info, 31. Mai 2010., die im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Franco-Diktatur gekämpft hatten.
Als Autor gab er drei Bücher über die Schweizer Freiwilligen im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939 sowie ein Buch über den Wahlkampf des ehemaligen St.Galler SP-Ständerats Paul Rechsteiner heraus.
Werke Beitrag in: Monika Müller-Hutter u. a. (Hrsg.): Heimat what’s that? Heimat ist ein seltsames Wort. Es ist weiblich … Vexer, St. Gallen 2003, ISBN 978-3-909090-40-2. St. Gallen–Moskau–Aragon. Das Leben des Spanienkämpfers Walter Wagner. Rotpunktverlag, Zürich 2007, ISBN 978-3-85869-345-7. Mit Peter Huber: Die Schweizer Spanienfreiwilligen. Rotpunktverlag, Zürich 2009, ISBN 978-3-85869-390-7. Beitrag in: Urs Kälin, Stefan Keller und Rebekka Wyler (Hrsg.): 100 Jahre Volkshaus Zürich: Bewegung, Ort, Geschichte. Hier + jetzt, Baden 2010, ISBN 978-3-03919-149-9. Eine andere Wahl ist möglich. Wie Paul Rechsteiner Ständerat wurde. Interview mit Paul Rechsteiner von Stefan Keller; Wahlbilanz von Werner Seitz. Rotpunktverlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-85869-489-8.
Auszeichnungen Förderpreis der Stadt St. Gallen in Höhe von 10.000 CHF für einen Werkbeitrag zur Erforschung der Geschichte der Spanienfreiwilligen, St. Gallen 2007., St. Gallen, 2010
Weblinks
800 SchweizerInnen im Spanischen Bürgerkrieg, IG Spanienfreiwillige Interview mit Ralph Hug, rebell.tv
Einzelnachweise
Kategorie:Publizist Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1954 Kategorie:Mann