mini|Leander Sukov

Leander Sukov (* 26. Dezember 1957 als Martin TimmWas soll das eigentlich mit diesem Sukov, Sukov?, Website von Leander Sukov, abgerufen am 2. Mai 2023. in Hamburg-Barmbek) ist ein deutscher Schriftsteller.

Wirken mini|alternativtext=Leander Sukov|Leander Sukov

Neben Romanen und Gedichten schrieb Sukov Artikel unter anderem für die Tageszeitungen taz und junge WeltKontrahenten - Ein Buch über zwei höchst ungleiche Agenten im Kalten Krieg, in: junge Welt, Printausgabe vom 8. März 2010, S. 15.Treibende Kraft. Gedenken an den Schriftsteller Wolf-Dieter Krämer, in: junge Welt, 23. März 2019. und für die Wochenzeitung Unsere Zeit, in: UZ vom 28. Oktober 2009. Einige seiner Gedichte aus dem Gedichtband Perlensau wurden von Sascha Mersch vertont und sind auf der gleichnamigen CD erschienen.Sascha Mersch – Perlensau – Vertonte Gedichte von Leander Sukov. In: Contraste. Heft 303, S. 2., Maurice Schumann über Perlensau von Sascha Mersch und Leander Sukov.

Sukov war in den Jahren 1973 bis 1994 Mitglied der SPD, anschließend war er u. a. Mitglied der Linken, die er im März 2022 verließ.Austritt aus der Linken, Website von Leander Sukov, gesichtet am 20. Juli 2022. Er kehrte dann zurück zur SPD. In vielen seiner Werke spiegelt sich seine politische Haltung wider.Der Bettler, auf „Sprachgarbe“, gesichtet am 11. Januar 2011.

Sukov bezeichnet sich als queeren Schriftsteller. In seinem Block führt er aus, pansexuell zu sein und mit fünfzehn oder sechzehn Jahren eine Geschlechtsumwandlung angestrebt zu haben, von der ihn Freunde jedoch abhielten. Er wählt für sich den Ausdruck „agender“ und lehnt eine Genderzuordnung für sich ab. Jedoch akzeptiert er, männlich gelesen zu werden.Trockenes Land Sex Gender Literaturbetrieb, leandersukov.de, 29. Juli 2022, abgerufen am 11. August 2022

Er betreibt die Website literaturglobe.de, u. a. mit dem ehemaligen ARD-Hörfunk-Korrespondenten Norbert Ahrens, dem ehemaligen ZEIT-Redakteur Martin Ahrends und dem Schriftsteller Peter H. Gogolin.

Berufsständische Ämter und Aktivitäten Sukov ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Am 10. Mai 2019 wurde er zu dessen Vizepräsidenten und Writers-in-Exile-Beauftragten gewählt. Er kandidiert nach Ablauf der Amtszeit 2021 nicht erneut, im Mai 2022 wurde er in das Interimspräsidium des PEN-Zentrums gewählt.

Sukov wurde im Februar 2019 auf dem Kongress des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Schweinfurt zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. 2019 wurde er zum Generalsekretär der Louise-Aston-Gesellschaft berufen.

Sukov hatte ab Juni 2016 die literarische Leitung des Kulturmaschinen-Verlags übernommen.Leander Sukov übernimmt Programmleitung bei Kulturmaschinen-Verlag, buchmarkt.de, 31. Mai 2017, abgerufen am 31. Mai 2017 Inzwischen wurde der Verlagsname dem neugegründeten Verein der Kulturmaschinenautoren übertragen, und Sukov ist gleichberechtigtes Vereinsmitglied geworden.

Rezeption Im Klappentext von Auf einer Bank ... schreibt Maurice Schuhmann, Lehrbeauftragter der Universität Grenoble, über den Autor:

In den Leipziger Kritiken heißt es zur Arbeit Sukovs:

Im Freitag heißt es zum 2012 erschienenen Roman Warten auf Ahab:

Das Signaturen-Magazin schreibt zu Obszön – Ein Gedicht:

Werke Dezemberkind, Autobiografischer Roman, Vier-Vögel-Verlag, 2004, ISBN 978-3-938366-00-4 Homo Clausus, Kulturmaschinen, 2009, ISBN 978-3-940274-07-6Rezension zu Homo Clausus In: Europa Literaturkreis Kapfenberg. vom 10. Januar 2010 Ist besser, verdorben auch zu sein ..., 21 Shakespeare-Sonette (Nachdichtung), Kulturmaschinen, 2009, ISBN 978-3-940274-05-2Das Buch enthält einen Essay – in Übersetzung – von Rictor NortonSchlampe Shakespeare von Claudia Wangerin In: Junge Welt. 5. April 2008, S. 12 (erste Auflage 2008, ISBN 978-3-940274-00-7) Perlensau. Kulturmaschinen, 2009, ISBN 978-3-940274-06-9Enthalten ist Rede am 8. Januar 2005 in Berlin von Esther Bejarano (erste Auflage 2008, ISBN 978-3-940274-01-4) Warten auf Ahab : oder Stadt Liebe Tod, Kulturmaschinen, 2012, ISBN 978-3-940274-55-7 Die Alternative wäre Dorsch gewesen, Kurzgeschichten, Kulturmaschinen, 2015, ISBN 978-3-943977-61-5 Schöne kleine Stadt, Kulturmaschinen, Novelle über Ochsenfurt 2015, ISBN 978-3-943977-63-9Rezension zu Schöne kleine Stadt In Neues Deutschland, 12. Nov. 2015 (Paywall) Auf einer Bank bei den nahen Pferdekoppeln sitzt ein Junge aus Nigeria und träumt vom Glücklichsein, Gedichte, Ochsenfurter Edition, 2016, ISBN 978-3-946497-00-4 Obszön, Lang-Gedicht, Kulturmaschinen, 2020, ISBN 978-3-96763-089-3 wenn die stadt erwacht, singt ein leichter kalter wind songs von polly scattergood, Gedichte, Kulturmaschinen, 2021, ISBN 978-3-96763-155-5

Weitere Schriften

Statt eines Nachworts. 1981 In: Motive, die unter die Haut gehen. Carussell Verlag (1. Auflage) (ISBN 978-3-922594-29-1 der 4. Auflage) Eine Angstvolle Antwort, 2003 In: Netzgeschichten 5. yedermann Verlag, ISBN 3-935269-23-4 Warm ums Herz. 2007 In: Die Brücke – Antirassistische Zeitschrift. Heft 146 Gedichte, 2008 In: Die Brücke – Antirassistische Zeitschrift. Heft 148 Gedichte, 2009 In: Die Brücke – Antirassistische Zeitschrift. Heft 151 Ode an den Germknödel. 2010 In: Poesiealbum neu. Heft 1/2010 Essen und Trinken – Gedichte. ISBN 978-3-937264-67-7, S. 8.

Preise und Stipendien 2014 – Nominierung für den Horst-Bingel-PreisVorgeschlagen für den Horst-Bingel-Preis – Bericht in der Eckernförder Zeitung 2014 – Aufenthaltsstipendium im Schleswig-Holsteinischen Künstlerhaus Eckernförde

Weblinks

Webauftritt von Leander Sukov kultur-und-politik.de / literaturglobe.de

Einzelnachweise

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