mini|Peter Wallenborn als Reichstagsabgeordneter 1912 Quirin Peter Wallenborn (* 30. März 1848 in Bitburg; † 16. Mai 1917 in Berlin-SüdendeBernd Haunfelder: Reichstagsabgeordnete der Deutschen Zentrumspartei 1871–1933. Biographisches Handbuch und historische Photographien (= Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 4). Droste, Düsseldorf 1999, ISBN 3-7700-5223-4, S. 277. oder Remagen. Abgerufen am 5. August 2013.Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1703.) war Landwirt und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben Wallenborn besuchte die Volksschule zu Bitburg, die Gymnasien zu Trier und Münstereifel und die Universität Bonn von 1868 bis 1870. Er studierte dort klassische Philologie und Philosophie. Durch andauernde Kränklichkeit gezwungen die Studien aufzugeben, widmete er sich der landwirtschaftlichen Beschäftigung, speziell dem Obstbau und daneben den öffentlichen Angelegenheiten und der Geschichte seiner Heimat. Er war Erster Beigeordneter seiner Vaterstadt und Mitglied des katholischen Kirchenvorstandes bis zur Übersiedlung nach Remagen 1909. Weiter war er Mitglied des Kreisausschusses Bitburg zwischen 1888 und 1902, des Rheinischen Provinziallandtags (1888–1894 und 1905/06) und der Rheinischen Landwirtschaftskammer seit deren Bestehen. Außerdem war er Vorstandsmitglied des Rheinischen, lange Jahre Stellvertretender, seit Oktober 1911 erster Vorsitzender des Trierischen Bauernvereins.

Ab 1894 war er bis zu seinem Tode Mitglied des Preußischen AbgeordnetenhausesBernhard Mann: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 3). Droste Verlag, Düsseldorf 1988, S. 402. und ab 1896 des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Koblenz 5 (Mayen, Ahrweiler) und die Deutsche Zentrumspartei. Die Mandate endeten mit seinem Tode. 1913 wurde er zum Ehrenbürger von Bitburg ernannt,Peter Wallenborn (1848–1913). Website der Stadt Bitburg. Abgerufen am 5. August 2013. wo auch eine Straße nach ihm benannt ist.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich) Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Rheinprovinz Kategorie:Zentrum-Mitglied Kategorie:Ehrenbürger von Bitburg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1848 Kategorie:Gestorben 1917 Kategorie:Mann