Die Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs war ein Zusammenschluss der Höheren Oberen der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs und als öffentliche juristische Person von Kirche und Staat anerkannt. Mitglieder waren die Höheren Oberen der männlichen Ordensgemeinschaften in Österreich. Die Superiorenkonferenz verstand sich als Interessenvertretung der Höheren Ordensoberen, unter Wahrung der Eigenständigkeit einer jeden Gemeinschaft. Es waren 87 Gemeinschaften Mitglieder der Superiorenkonferenz in Österreich. Die Superiorenkonferenz hatte diözesane Ordenskonferenzen in Wien-Eisenstadt, St. Pölten, Linz, Salzburg, Graz-Seckau, Gurk-Klagenfurt, Innsbruck und Feldkirch.

Gegründet wurde die Superiorenkonferenz 1959 als Nachfolgeorganisation der bis dahin bestehenden Österreichischen Äbtekonferenz. Sie war Mitglied der Union der Europäischen Konferenzen der Höheren Ordensoberen (UCESM).

Die Österreichische Superiorenkonferenz und die Vereinigung der Frauenorden Österreichs wurden 2019 zur Österreichischen Ordenskonferenz fusioniert. Als neue Vorsitzende der Ordenskonferenz wurden Erzabt Korbinian Birnbacher OSB vom Stift Sankt Peter in Salzburg und Schwester Franziska Bruckner OSF gewählt.

Die Vorsitzenden der Superiorenkonferenz Generalabt Gebhard Koberger CanReg: 1959–1974 Abt Bonifaz Sellinger OSB: 1974–1988 Provinzial Josef Czerwinski SJ: 1988–1989 Propst Rupert Kroisleitner CanReg: 1989 Abt Heinrich Ferenczy OSB: 1989–1998 Propst Maximilian Fürnsinn CanReg: 1998–2013 Abtpräses em. Christian Haidinger OSB: 2013–2019 2019: Fusionierung zur Österreichischen Ordenskonferenz

Die Generalsekretäre der Superiorenkonferenz Abt Isfried Franz OPraem: 1962–1979 Leonhard Gregotsch MI: 1979–2002 Erhard Rauch SDS: 2002–2016 Franz Helm SVD: 2016–2020

Einzelnachweise

Kategorie:Römisch-katholische Organisation (Österreich) Kategorie:Katholisches Ordenswesen