mini|hochkant|Lose Registerkarten mit Tabs im DIN-A6-Format aus den 1950er Jahren Registerblatt (auch Trennblatt) bzw. Leitkarte (auch Registerkarte) gliedert Aktenblätter oder Karteikarten, um diese leichter aufzufinden. Der Begriff Blatt wird hauptsächlich in Bezug auf Aktenordner, Mappe etc. verwendet,Nicole Sehl: Nie wieder Stapel!: In fünf einfachen Schritten zum perfekt organisierten Schreibtisch!, John Wiley & Sons, 2012, ISBN 9783527506873, S. 231 Karte hingegen auf Kartei.Hedda Wolf-Pommrich: Sekretärinnen-Handbuch: Handbuch für Sekretariatstechnik Springer Fachmedien Wiesbaden, 1958, ISBN 9783663148777, S. 121–125

Die Blätter bzw. Karten bestehen aus Karton, Pressspan oder Kunststoff. Sie gliedern Akten oder Karteikarten in Gruppen und sind mit festen Taben oder versetzbaren Reitern versehen. Tabe oder Reiter beschreiben ein Merkmal, welches für eine ganze Gruppe gilt. Auf den Blättern bzw. Karten können zusätzliche Vermerke festgehalten werden.Karl Bott: Das deutsche Kaufmannsbuch: Gemeinverständliches Lehr- und Handbuch für Kaufmannswissen und Kaufmannspraxis, Springer Fachmedien Wiesbaden, 1953, ISBN 9783663136569, S. 495–496

Vielfach werden Registerblätter bzw. Leitkarten mit bereits beschrifteten Taben verwendet. Gängig ist beispielsweise eine alphabetische (A–Z) oder numerische (1–12, 1–31, 1–52 ..) Sortierung. Andere können individuell beschriftet werden.Otto Schinze: Registratur — modern organisiert: Fortschrittliche Schriftgutablage und Büroorganisation, Springer Fachmedien Wiesbaden, 1954, ISBN 9783663075813 Registerblätter für Ablage in Ordnern bzw. Heftern, sogenannte Trennstreifen, werden mit einer aufgedruckten Skalierung angeboten, die Tabe können individuell zugeschnitten werden.

Auch in grafischen Benutzeroberflächen von Computerprogrammen werden bestimmte der Aufteilung dienende Elemente als Registerkarten bezeichnet.Peter P. Bothner: Ohne C zu C++, Vieweg Verlag, 2001, ISBN 9783322830937, S. 270

Einzelnachweise

Kategorie:Büromaterial