hochkant=1.4|mini|Die Rock and Roll Hall of Fame Diese Liste der Mitglieder der Rock and Roll Hall of Fame enthält alle Musiker und sonstigen Personen, die durch eine Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame geehrt wurden. Die Rock and Roll Hall of Fame wurde 1986 eingerichtet und befindet sich in Cleveland, Ohio. Ihre Aufgabe ist es, die Geschichte einiger der bekanntesten und einflussreichsten Musiker, Bands, Produzenten und anderer Personen zu dokumentieren, die die Entwicklung der Musikindustrie und hier speziell den Bereich des Rock ’n’ Roll mit ihrer Arbeit beeinflusst haben.

Ursprünglich gab es vier Kategorien für die Aufnahme in die Hall of Fame: „Interpreten“ (performers), „Nicht-Interpreten“ (non-performers), „Frühe Einflüsse“ (early influences) sowie „Lebenswerk“ (lifetime achievement). Im Jahr 2000 wurde zusätzlich die Kategorie „Sidemen“ eingeführt und im Jahr 2011 in „Award for Musical Excellence“ umbenannt. Die einzige Kategorie, die seit ihrem Bestehen jährlich neue Mitglieder verzeichnen kann, ist die Kategorie „Interpreten“. Die Aufnahme kann frühestens 25 Jahre nach Erscheinen der ersten Schallplatte oder CD eines Künstlers erfolgen.

Mitglieder

Interpreten Die Kategorie „Interpreten“ wurde eingerichtet für Musiker und Bands, die einen besonderen Einfluss und eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung und Bewahrung des Rock ’n’ Roll haben („influence and significance to the development and perpetuation of rock and roll“) Interpreten können frühestens 25 Jahre nach der Veröffentlichung ihrer ersten Aufnahmen nominiert und aufgenommen werden. Sie müssen von einem Komitee vorgeschlagen und anschließend in einer Wahl durch 500 ausgewählte Experten bestätigt werden. Die Künstler mit den meisten Stimmen und zugleich mehr als 50 % aller Stimmen werden aufgenommen.

Jahr Bild Name Mitglieder (bei Bands) Einführungsrede von 1986 75px Chuck Berry Keith Richards 75px James Brown Steve Winwood 75px Ray Charles Quincy Jones 75px Sam Cooke Herb Alpert 75px Fats Domino Billy Joel75px The Everly Brothers Don Everly und Phil Everly. Neil Young75px Buddy Holly John Fogerty 75px Jerry Lee Lewis Hank Williams, Jr. 75px Little Richard Roberta Flack 75px Elvis Presley Julian Lennon und Sean Lennon 1987 75px The Coasters Carl Gardner, Cornell Gunter, Billy Guy und Will „Dub“ Jones. Lester Sill 75px Eddie Cochran Mick Jones75px Bo Diddley ZZ Top 75px Aretha Franklin Keith Richards 75px Marvin Gaye Nickolas Ashford und Valerie Simpson 75px Bill Haley Chuck Berry 75px B. B. King Sting 75px Clyde McPhatter Ben E. King 75px Ricky Nelson John Fogerty 75px Roy Orbison Bruce Springsteen Carl Perkins Sam Phillips 75px Smokey Robinson Daryl Hall und John Oates 75px Big Joe Turner Doc Pomus 75px Muddy Waters Paul Butterfield 75px Jackie Wilson Peter Wolf 1988 75px The Beach Boys Alan Jardine, Mike Love, Brian Wilson, Carl Wilson und Dennis Wilson. Elton John 75px|left to right: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr The Beatles George Harrison, John Lennon, Paul McCartney und Ringo Starr. Mick Jagger 75px The Drifters Clyde McPhatter, Ben E. King, Rudy Lewis, Johnny Moore, Bill Pinkney, Charlie Thomas und Gerhart Thrasher. Billy Joel 75px Bob Dylan Bruce Springsteen 75px The Supremes Florence Ballard, Diana Ross und Mary Wilson. Little Richard 1989 75px Dion Lou Reed 75px Otis Redding Little Richard 75px The Rolling Stones Mick Jagger, Brian Jones, Keith Richards, Ian Stewart, Mick Taylor, Charlie Watts, Ron Wood und Bill Wyman. Pete Townshend 75px The Temptations Dennis Edwards, Melvin Franklin, Eddie Kendricks, David Ruffin, Otis Williams und Paul Williams. Daryl Hall und John Oates 75px Stevie Wonder Paul Simon 1990 75px Hank Ballard Boz Scaggs 75px Bobby Darin Paul Anka 75px The Four Seasons Tommy DeVito, Bob Gaudio, Nick Massi und Frankie Valli. Bob Crewe 75px The Four Tops Renaldo „Obie“ Benson, Abdul „Duke“ Fakir, Lawrence Payton und Levi Stubbs. Stevie Wonder 75px|left to right: Pete Quaife, Dave Davies, Ray Davies, Mick Avory. The Kinks Mick Avory, Dave Davies, Ray Davies und Peter Quaife. Graham Nash 75px The Platters David Lynch, Herb Reed, Paul Robi, Zola Taylor und Tony Williams. Phil Spector 75px Simon & Garfunkel Paul Simon und Art Garfunkel. James Taylor 75px|The Who in 1975, left to right: Roger Daltrey, John Entwistle, Keith Moon, Pete Townshend The Who Roger Daltrey, John Entwistle, Keith Moon und Pete Townshend. U2 1991 75px LaVern Baker Chaka Khan 75px The Byrds Gene Clark, Michael Clarke, David Crosby, Chris Hillman und Roger McGuinn. Don Henley 75px John Lee Hooker Bonnie Raitt The Impressions Arthur Brooks, Richard Brooks, Jerry Butler, Fred Cash, Sam Gooden und Curtis Mayfield. Tracy Chapman 75px Wilson Pickett Bobby Brown Jimmy Reed ZZ Top 75px Ike & Tina Turner Ike Turner und Tina Turner. Phil Spector 1992 75px Bobby „Blue“ Bland B. B. King 75px Booker T. & the M.G.’s Steve Cropper, Donald „Duck“ Dunn, Al Jackson, Jr., Booker T. Jones und Lewis Steinberg