mini|hochkant=0.9|Haupteingang der Kulturetage Oldenburg (2026)
Die Kulturetage gGmbH ist ein 1986 unter dem Namen Kultur- und Kommunikationszentrum Farbmühle gegründetes und von der Stadt Oldenburg (Oldb) unterstütztes Kulturzentrum.Kulturetage im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
Beschreibung Die Kulturetage zu den etablierten Einrichtungen der freien Kulturszene in Oldenburg. Mit jährlich über 50.000 Besuchern ist die sie eine der größten Kultureinrichtungen in der Stadt. Sie richtet jährlich den seit 1978 bestehenden „Oldenburger Kultursommer“ aus, der über 80 verschiedene Veranstaltungen beinhaltet und jedes Jahr etwa 80.000 Besucher anzieht.
In der Halle mit bis knapp 500 Sitz- oder bis zu 1000 Stehplätzen, im „theater k“ mit etwa 150 und im „Cine k“ mit 50 Plätzen werden das ganze Jahr über Veranstaltungen angeboten, wie beispielsweise Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen, Kabarett, Filme und Podiumsdiskussionen.
Neben dem Oldenburger Kultursommer wiederholen sich weitere Projekte im jährlichen Rhythmus, z. B. die Oldenburger Kabarett-Tage das „Voices-Festival“ und die Reihe „Stars“ das Theaterfestival sonderpädagogischer Einrichtungen „Is’ doch normal, ey!“ eigene Theaterproduktionen die „Nacht der kleinen Künste“ im Rahmen des CSD Oldenburg
Geschichte Die Kulturetage entstand in Folge der gesellschaftlichen Umbrüche der 68er-Bewegung und sich in den 1970ern kulturinteressierte Menschen in Oldenburg zusammenschlossen. Als Vorbild dienten dazu Institutionen wie die Fabrik in Hamburg, das Pumpwerk in Wilhelmshaven oder der Pavillon in Hannover. Schließlich gründeten Kulturschaffende im Jahr 1982 die „Kulturkooperative Oldenburg“ mit dem Ziel, ein unabhängiges Kulturzentrum in der Stadt aufzubauen. Nach mehreren Anläufen bezog die Kulturetage schließlich ein ehemaliges Industriegebäude an der Bahnhofstraße, welches fußläufig vom Oldenburger Hauptbahnhof entfernt liegt. Am 4. April 1986 wurde sie eröffnet. mini|Kulturetage von der Bahnhofsstraße aus betrachtet (2026) In den folgenden Jahren entwickelte sich die Kulturetage von einem zunächst vor allem theaterorientierten Kulturzentrum zu einem spartenübergreifenden Veranstaltungsort für Theater, Musik, Tanz und weitere Kulturveranstaltungen. 1992 wurde die Veranstaltungshalle umfassend umgebaut und erweitert.
2008 erwarb der Trägerverein das Gebäude. Dadurch konnte der Standort langfristig gesichert werden. 2021 wurde die Kulturkooperative in die Stiftung Kulturetage Oldenburg e.V. überführt.
Live-Mitschnitte (Auswahl) Folgende Live-Mitschnitte wurden auf Tonträgern veröffentlicht: 1995: Herr Holm – … dienstlich. … von und mit Dirk Bielefeldt. (Live-Mitschnitt) 2000: Teile von Max Goldt – Die Aschenbechergymnastik (Heyne Hörbuch / EFA Medien) 2013: Teile von Sophie Hunger – The Rules of Fire (Two Gentlemen Records)
Weblinks
Offizielle Website
Einzelnachweise
Kategorie:Kultur (Oldenburg (Oldb)) Kategorie:Kulturzentrum (Niedersachsen) Kategorie:Gegründet 1986