Niederrode ist mit dem Weiler Reinhards ein Stadtteil der osthessischen Stadt Fulda.

Geographie Der Stadtteil liegt fünf Kilometer westlich der Kernstadt am Gieseler Forst.

Geschichte mini|270px|Lage von Niederrode (Rode) auf einer Karte des Hochstifts Fulda von 1574 (untere Bildmitte am "Geiseler Walt)

Im Jahre 1116 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt. Grundherrschaft und Grundbesitzer war das Kloster Fulda. Das Dorf war der Schultheißerei Sickels des Zentamts Fulda.

Pfarrzugehörigkeit: Filiale von Haimbach. Die Reformation konnte sich im Hochstift Fulda nicht durchsetzen. Der Ort blieb katholisch und gehört zur Pfarrei St. Markus (Haimbach) im Bistum Fulda.

1787 zählte es zur Fürstabtei Fulda, Centoberamt Fulda.

Am 1. Dezember 1954 kam die Nachbargemeinde Reinhards zu Niederrode.

Am 1. August 1972 wurde Niederrode im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz nach Fulda eingemeindet.

2024 siegte das Dorf beim gemeinsamen Regionalentscheid vom Main-Kinzig-Kreis und Kreis Fulda im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft.Stefan Krug: Niederrode strahlender Sieger – Erfolg bei „Unser Dorf hat Zukunft“. In: Osthessen-Zeitung am 13. November 2024; abgerufen am 13. November 2024

Einwohnerentwicklung

• 1812: 8 Feuerstellen, 46 Seelen

Religionszugehörigkeit  Quelle: Historisches Ortslexikon • 1885: katholische (= 100 %) Einwohner • 1961: 3 evangelische (= 2,78 %), 105 katholische (= 97,22 %) Einwohner

Literatur

Weblinks Stadtteil Niederrode im Internetauftritt der Stadt Fulda.

Einzelnachweise

Kategorie:Ortsbezirk von Fulda Kategorie:Ort im Landkreis Fulda Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda) Kategorie:Gemeindeauflösung 1972