Kurt Nolze (* 18. Juli 1939 in Schwerin) ist ein deutscher Liedermacher, Sänger und Schauspieler.

Leben Kurt Nolze studierte Schauspielerei in Leipzig und spielte während seines Studiums am dortigen Studententheater. Von 1966 bis 1968 spielte er zwei Spielzeiten an der Niederdeutschen Bühne „Fritz Reuter“ in Schwerin, danach war er bis 1980 Schauspieler am Schweriner Staatstheater. 1977 gewann er den Wettbewerb der Chansontage der DDR in Frankfurt (Oder).

1983 spielte er in dem DEFA-Film Zille und ick die Hauptrolle des Heinrich Zille. Weitere Rollen als Schauspieler hatte er 1975 in dem Film Aus meiner Kindheit und 1977 in Ein Schneemann für Afrika.

Als Liedermacher veröffentlichte er vier Alben beim DDR-Plattenlabel Amiga, davon eines in niederdeutscher Sprache.

Später begann Nolze zu malen.Das Multitalent Kurt Nolze im Portrait, www.tv-schwerin.de, 2017.

Auszeichnungen 1983: Kunstpreis der DDRDie Kunstpreisträger des Jahres 1983, In: Neues Deutschland, 18. Mai 1983, S. 4.

Filmografie 1975: Aus meiner Kindheit 1977: Goldene Zeiten – feine Leute (TV) 1977: Ein Schneemann für Afrika 1983: Zille und ick

Diskografie 1973: Der einfache Frieden / 1945 (Amiga) 1979: Liebe, ich pflanz' dir einen Baum ... (Amiga) 1982: Eine ganz bestimmte Sehnsucht (Amiga) 1984: Över de stillen Straaten (Amiga) 1988: Es gibt eine Mitte im Leben (Amiga) 1998: Land Un Lüd – Plattdeutsche Songs (Center of Music) 2009: Miene Besten – 37 Lieder aus über zwei Jahrzehnten (2 CD, Tennemann Verlag)

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Einzelnachweise

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