Lüdermünd ist ein Stadtteil der osthessischen Stadt Fulda.
Geographie Der Ort liegt neun Kilometer nordwestlich der Kernstadt an der Fulda. In Ortsnähe mündet die Lüder in die Fulda. Am nördlichen Ortsrand verläuft die Landesstraße 3143.
Geschichte mini|Lage von Lüdermünd (Ludmuc) auf einer Karte des Hochstifts Fulda von 1574
Eine erste Besiedlung des Bereiches hat bereits im 8. Jahrhundert stattgefunden. Im Jahre 1397 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt. Der Ortsname lautete 1429 „Lutermunde“, 1510 „Luttermunde“ und erst ab 1790 Lüdermünd.
Die katholische Filialkirche St. Johannes der Täufer wurde 1891/92 erbaut. Das Schiff hat drei Fensterachsen, der eingezogene Chor im Osten ist dreiseitig geschlossen und mit Stützpfeilern versehen. Südlich des Chors steht der wehrhafte Turm aus dem Mittelalter.
Neugliederung Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Lüdermünd im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Stadt Fulda eingegliedert.
Einwohnerentwicklung
• 1812: 24 Feuerstellen, 167 Seelen
Religionszugehörigkeit Quelle: Historisches Ortslexikon • 1885: keine evangelischen, 199 katholische (= 100,00 %) Einwohner • 1961: 12 evangelische (= 5,31 %), 214 katholische (= 94,69 %) Einwohner
Sehenswürdigkeiten Die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Der teilweise unter Denkmalschutz stehende Ortskern mit seinen Fachwerkhäusern. Der aus dem Mittelalter stammende, 12 m hohe Wartturm.
Literatur
Weblinks
Stadtteil Lüdermünd im Internetauftritt der Stadt Fulda.
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsbezirk von Fulda Kategorie:Ort im Landkreis Fulda Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda) Kategorie:Gemeindeauflösung 1972 Kategorie:Ersterwähnung 1397