Die Messerschmitt M27 war ein deutsches Sport- und Schulflugzeug, das 1931 von den Flugzeugkonstrukteuren Willy Messerschmitt und Paul John Hall entworfen und von den Bayerischen Flugzeugwerken herausgebracht wurde.

Geschichte Die M27 entstand 1931 als weiterentwickelte Version der M23. Diese wurde ursprünglich als Wettbewerbsflugzeug entworfen, fand aber schnell weite Verbreitung und errang eine Reihe bemerkenswerter Leistungen. Die M27 sollte an diesen Erfolg anknüpfen.Messerschmitt steigt auf. In: Fliegerrevue August 2010, S. 56–59.

Versionen Gebaut wurde die M27 in zwei Versionen mit unterschiedlichen Motorisierungen: Die drei M27a waren mit einem Fünfzylinder-Sternmotor Siemens-Halske Sh 13A mit 88 PS ausgerüstet. Die folgenden M27b und M27b1 erhielten einen Argus-As-8A-Reihenmotor mit 120 PS

Konstruktion Es handelte sich um ein Sportflugzeug in Form eines einmotorigen, zweisitzigen und freitragenden Tiefdeckers mit festem Fahrwerk, einem stoffbespannten Stahlrohrrumpf und Tragflächen aus Holz.

Technische Daten Kenngröße Daten M27b Besatzung 2 Länge 7,9 m Spannweite 12,0 m Höhe 2,40 m Flügelfläche 14,50 m² Nutzlast ? kg Leermasse 420 kg Startmasse 720 kg Höchstgeschwindigkeit 200 km/h Reisegeschwindigkeit 170 km/h Dienstgipfelhöhe 5700 m Reichweite 700 km Triebwerke Argus As 8 mit

Siehe auch Liste von Flugzeugtypen

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp M 27 Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor Kategorie:Erstflug 1931