hochkant|mini|Ronan Keating (2016) Ronan Patrick John Keating [] (* 3. März 1977 in Dublin) ist ein irischer Sänger. Bekannt wurde er ab 1993 als Sänger in der Boygroup Boyzone. Als Solokünstler hatte er unter anderem mit den Titeln When You Say Nothing at All und Life Is a Rollercoaster Erfolge.

Leben Familie Keating wurde als jüngstes von fünf Geschwistern einer Familie der irischen Mittelschicht geboren. Seinem Vater Gerry gehörte ein Pub, seine Mutter Marie arbeitete als Friseurin. 1998 starb Keatings Mutter an den Folgen von Brustkrebs.Ronan Keating auf allartistbiography.blogspot.com (englisch) Für die bessere Vorsorge und Aufklärung über die Krankheit hat die Familie die Marie Keating Foundation gegründet. Keatings älterer Bruder Ciáran, Vater des Fußballspielers Ruairí Keating (* 1995), starb am 15. Juli 2023 infolge eines Verkehrsunfalls.

Privates Am 30. April 1998 heiratete Keating das irische Model Yvonne Connolly. Gemeinsam haben sie einen Sohn (* 1999) und zwei Töchter (* 2001, * 2005). Am 20. Mai 2010 gaben Ronan und Yvonne Keating ihre Trennung bekannt, nachdem Keating seine Frau mit seiner Background-Tänzerin betrogen hatte. Nur wenige Wochen später verzieh Yvonne ihrem Mann den Seitensprung und gab ihrer Ehe eine zweite Chance. Beide zogen mit den Kindern in ein neues Haus. Im April 2012 gaben Yvonne und Ronan Keating das endgültige Scheitern ihrer Ehe bekannt und trennten sich nach 14 gemeinsamen Jahren.

Am 17. August 2015 heiratete Keating in Schottland die australische Produzentin Storm Uechtritz. Ihr gemeinsamer Sohn kam im April 2017 auf die Welt; im März 2020 folgte eine Tochter.

Musikalische Karriere 1993 begann Keating seine musikalische Karriere als Popsänger in der Boygroup Boyzone. Die Band war mit diversen Nummer-1-Hits wie No Matter What und vier Studioalben sehr erfolgreich. 1997 moderierte er zusammen mit Carrie Crowley den 42. Eurovision Song Contest in Dublin. 1999 wurde Keating zudem Co-Manager der Band Westlife. Anschließend startete er eine recht erfolgreiche Solokarriere mit Titeln wie When You Say Nothing at All, Life Is a Rollercoaster und We’ve Got Tonight im Duett mit Jeanette Biedermann.

Im Rahmen der Live-8-Konzerte spielte Keating am 6. Juli 2005 im Murrayfield Stadion, Edinburgh (Schottland). Keating komponierte und textete den Beitrag Dänemarks zum Eurovision Song Contest 2009 in Moskau.

Von 2010 bis 2014 war er Jury-Mitglied in der australischen Ausgabe der Casting-Show The X Factor. Zum Beginn der siebten Staffel wurde er von James Blunt abgelöst. Nach fast vierjähriger Pause erschien im Februar 2016 Keatings neuntes Soloalbum Time of My Life. Seit dem 1. Mai 2016 ist er einer der Coaches in der australischen Ausgabe der Castingshow The Voice.

Am 24. Juli 2020 erschien sein Album Twenty Twenty. 2023 war er als Coach bei The Voice of Germany (Staffel 13) zu sehen.

Engagement Zum sozialen Engagement von Ronan Keating gehört seine Unterstützung der Deutschen Krebshilfe im Kampf gegen den Krebs. Auf der Webseite der Hilfsorganisation wirbt der Sänger für Krebsprävention und Krebsvorsorge. Keating ist sowohl als Solist als auch mit seiner Band Boyzone immer wieder Teilnehmer oder Initiator diverser Benefiz-Aktionen.

Diskografie

Weblinks

Offizielle deutsche Website Offizielle internationale Website (englisch) Marie Keating Foundation

Einzelnachweise

Kategorie:Popsänger Kategorie:Ire Kategorie:Boyzone Kategorie:Träger des Ivor Novello Award Kategorie:Juror einer X-Factor-Version Kategorie:Coach einer The-Voice-Version Kategorie:The Voice (Australien) Kategorie:Musiker (Irland) Kategorie:Moderator des Eurovision Song Contest Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Mann