Karl Wilhelm Mittag (* 24. Dezember 1813 in Rammenau; † 29. April 1864 in Langebrück) war ein deutscher Lehrer und Organist in Heynitz und Langebrück. Mittag war der letzte Stadtchronist von Bischofswerda.

Leben Karl Wilhelm Mittag wurde 1813 in Rammenau geboren. Nach Abschluss der dortigen Kirchschule und des Fletcherschen Lehrerseminars in Dresden, das er von 1830 bis 1834 besuchte, arbeitete Mittag ab 1837 als Kirchschullehrer in Heynitz bei Meißen und ab 1862 in Langebrück. Er war Mitglied der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft ISIS in Meißen und hatte Kontakt zur Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Görlitz.

Mittags Chronik von Bischofswerda erschien 1861, 500 Jahre nach der Erteilung des Stadtrechtes an Bischofswerda, und „ging in ihrer Detailtreue und Vollständigkeit weit über ihre Vorgänger[, des Pirnaer Archidiakonus Michael Pusch von 1658/1659 und des Bischofswerdaer Kantors Christian Heckel aus dem Jahr 1713,] hinaus.“

Mittag veröffentlichte mehrere Gedichte im Sächsischen Erzähler.

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im Biographischen Lexikon der Oberlausitz

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