Wilfried Sarrazin (* 23. Januar 1910 im Kreis Schroda; † 22. Januar 1986 in München) war ein deutscher Diplomat und Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Uganda und Südkorea.

Leben 1935 wurde Sarrazin in Breslau zum Doktor der Rechtswissenschaften promoviert. Von 1954 bis 1958 war er deutscher Konsul in Australien, zuerst bis 1956 in Perth, danach in Melbourne.Tobias C. Bringmann: Handbuch der Diplomatie 1815–1963. 2001. Am 6. August 1959 heiratete Sarrazin Sofie Luise Helene Elisabeth Jaceline Johanna Friederike Du Moulin-Eckart (* 4. September 1926).Genealogisches Handbuch des Adels. Band 130, C. A. Starke Verlag, 2003 (Digitalisat). 1962 war er im Außenministerium in der Abteilung 161 beschäftigt. 1963 wurde Sarrazin, der zu diesem Zeitpunkt Legationsrat Erster Klasse war, zum ersten Botschafter an der neu errichteten deutschen Botschaft in Kampala (Uganda) ernannt.Hartmut Weber, Uta Rössel, Christoph Seemann: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 15–16, 2005. Diesen Posten bekleidete er bis 1969. Danach war er von 1969 bis zu seinem Ruhestand im Januar 1975Akten zur auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland. 1975. deutscher Botschafter in Seoul (Südkorea).

Ehrungen 1968: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 1974: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Veröffentlichung Die Zweckerreichung als Erlöschungsgrund des Schuldverhältnisses. 1935

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Botschafter in Uganda Kategorie:Deutscher Botschafter in Südkorea Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1910 Kategorie:Gestorben 1986 Kategorie:Mann