Wertherbruch ist ein Ortsteil der Stadt Hamminkeln im Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen.
Im Ort treffen sich die Landesstraßen 459, 505 und 896.
Geschichte mini|Lage von Wertherbruch in Hamminkeln Wertherbruch stand früher in enger Verbindung zur Stadt Werth, die seit 1975 zu Isselburg gehört. 1296 wurde damit begonnen, das Werther Bruch zu entwässern; mit der damit verbundenen Kultivierung des Bodens konnte das Bruchhufendorf Wertherbruch entstehen. Die heutige Kirche hatte einen Vorgängerbau, der nach 1318 entstanden ist. Die jetzige spätgotische Kirche wurde zwischen 1460 und 1480 gebaut. Das Gut Rodehorst wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. 1567 trat Wertherbruch zum reformierten Bekenntnis über und im Jahre 1817 wurde die Gemeinde evangelisch. Der Ort gehörte früher zum Herzogtum Kleve, zuletzt war die ehemals selbständige Gemeinde Teil des Amtes Haldern, Kreis Rees.
Am 1. Januar 1975 wurde Wertherbruch im Zuge des zweiten Neugliederungsprogramms zu einem Teil der Gemeinde Hamminkeln, die 1995 zur Stadt erhoben wurde.
Ortsname Der Ortsname ist abgeleitet von der umgebenden Sumpflandschaft (Bruch) der ehemaligen Stadt Werth.
Bevölkerungsentwicklung
Gemeinde Wertherbruch 1910: 1126 1931: 1124Das Amt Haldern auf Gen-Wiki 1961: 1071 1970: 1065 1974: 1081
Wertherbruch, ab 1975 Teil von Hamminkeln
1961: 965 1970: 960 1974: 976
Ortsteil WertherbruchBewohner, alle Stadtteile Hamminkelns seit 1980, Stand Dezember 2019
1975: 1000 1985: 991 1995: 1082 2005: 1074 2010: 1068 2018: 1022
Wappen Blasonierung: In silbernem (weißem) Feld eine rote ummauerte Stadt mit drei blau gedeckten Türmen. In der Mitte steht ein blau gedecktes Haus, aus dessen Dach eine rote, oben in einem Ring endende Stange herauswächst. Auf dem linken Turm hängt über einem Torbogen mit Fallgitter ein silberner (weißer) Schild mit einem gekrönten und doppeltgeschwänzten schwarzen Löwen. Vorlage für dieses Motiv war das historische Gerichtssiegel des Dorfes, das bislang erstmals 1366 nachweisbar ist. Die Bedeutung des Wappenbildes ist unklar.
Bildung
Im Ort gibt es eine Grundschule. Die bis dahin selbständige Gemeinschaftsgrundschule Loikum-Wertherbruch ist seit dem 1. August 2014 Teilstandort der Grundschule Mehrhoog.
Persönlichkeiten
Franz Friedrich Graeber (1784–1857), evangelischer Theologe und Generalsuperintendent der Kirchenprovinz Westfalen Floris von Palant (1537–1598), Graf von Culemborg, er führte hier gewaltsam den Calvinismus ein.Floris, beim Portal Rheinische Geschichte, Landschaftsverband Rheinland, von Martin Bock, Frechen (mit Bild Palants und Wappen des Hauses)
Weblinks
Wertherbruch, Site bei der Stadt Hamminkeln Homepage des Ortes
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Hamminkeln) Kategorie:Ort im Kreis Wesel Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Wesel) Kategorie:Gemeindeauflösung 1975