Die Regionalliga war in der Saison 2010/11 die vierthöchste Ligenstufe im deutschen Eishockey unter der Eishockey-Oberliga. Ausgespielt wurden die Regionalligen Nord, West, und Süd-West sowie diesen gleichgestellt die Bayernliga. Im Osten wurde keine Regionalliga ausgespielt, die Sachsenliga umfasst jedoch Mannschaften aus dem gesamten Bereich Ost.

Regionalliga Nord Teilnehmer Die Zusammensetzung der Regionalliga Nord entspricht im Wesentlichen der Zusammensetzung der ehemaligen Verbandsliga Nord in der Vorsaison.

REV Bremerhaven Hamburger SV 1b TuS Harsefeld Tigers Bremer EC Pirates Altonaer SV Hamburg SC Langenhagen Jets EHC Timmendorfer Strand 06 1b

Modus Die Liga spielt eine Einfachrunde von Anfang September bis Mitte März. Der Meister der Regionalliga kann den Letztplatzierten der Oberliga Nord zu einem Aufstiegsduell herausfordern. Dieses wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen, der Sieger steigt in die Oberliga auf bzw. verbleibt in dieser. Verzichtet der Meister, geht das Recht zur Herausforderung an den Vizemeister über.

Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.REV Bremerhaven121100133122312.Hamburger SV 1b1290032774383.Altonaer SV Hamburg1270052156624.Bremer EC Pirates1250071561675.EHC Timmendorfer Strand 06 1b1240171345936.TuS Harsefeld Tigers1231081161527.SC Langenhagen Jets1220010634110 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Quelle: LEV Niedersachsen

Regionalliga West

Die Regionalliga West wird vom Landeseissportverband Nordrhein-Westfalen für Mannschaften der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland veranstaltet.

Teilnehmer An der Liga nehmen diejenigen Regionalligaclubs des Vorjahrs teil, welche nicht für die neu gebildete Oberliga West gemeldet haben, dazu kommen drei Clubs aus der bisherigen Verbandsliga NRW sowie der RSC Darmstadt als Meister der Hessenliga.

EHC Neuwied EHC Troisdorf RSC Darmstadt (N) Herforder EV (N) Löwen Frankfurt (ehemals Young Lions Frankfurt) EHC Netphen ’08 (N) Iserlohner EC (N)

Modus Die Liga spielt von Oktober 2010 bis Februar 2011 eine Doppelrunde. Die ersten drei nach der Doppelrunde qualifizieren sich für eine Relegationsrunde mit den letzten fünf Mannschaften der Oberliga West. Die letzten vier Mannschaften spielen in Play-downs einen Absteiger in die entsprechende Landesliga aus. Aufstiegsberechtigt in die Regionalliga sind die Meister der NRW-Liga, der Hessenliga und der Regionalliga Rheinland-Pfalz.

Abschlusstabelle der Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.Löwen Frankfurt241922163143592.EHC Troisdorf Dynamite241533354128613.EHC Netphen 08241122939113994.Herforder EV249528391141025.EHC Neuwied247111524921276.RSC Darmstadt Crocodiles2452215211001667.Iserlohner EC24214171260136 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Aufstiegsrunde zur Oberliga West Die Aufstiegsrunde zur Oberliga West erfolgte in zwei Gruppen zu je vier Vereinen. Die jeweils ersten drei Teams sind sportlich für die Oberliga West Qualifiziert. Nach Abschluss der einfachen Runde spielten alle Teams noch Platzierungsspiele, so z. B. der erste der Gruppe A und der erste der Gruppe B in einem Hin- und Rückspiel den 1. Platz der Aufstiegsrunde aus.

Gruppe A 5. Oberliga West = Herner EV 2007 8. Oberliga West = Neusser EV 9. Oberliga West = JEC Königsborn Bulldogs 2. Regionalliga West = EHC Troisdorf

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.Herner EV 2007651001737152.Neusser EV640111325163.JEC Königsborn Bulldogs61104520204.EHC Troisdorf Dynamite6001511042 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Die Oberliga Clubs konnten sportlich die Klasse halten, der EHC Troisdorf Dynamite verbleibt in der Regionalliga West.

Gruppe B 6. Oberliga West = Ratinger Ice Aliens '97 7. Oberliga West = Lippe Hockey Hamm 1. Regionalliga West = Löwen Frankfurt 3. Regionalliga West = EHC Netphen

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.Ratinger Ice Aliens '97631111235182.Löwen Frankfurt631021133233.Lippe Hockey Hamm63003925244.EHC Netphen '086101441644 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Die Löwen Frankfurt sind somit sportlich für die Oberliga West qualifiziert. Alle Oberliga-Vereine konnten sportlich die Klasse halten und der EHC Netphen '08 verbleibt in der Regionalliga West.

Platzierungsspiele Spiele um Platz 1:

Ratinger Ice Aliens 97 – Herner EV 2007 9 : 4 Herner EV 2007 – Ratinger Ice Aliens 97 10: 3

Platz 1: Herner EV 2007 (Torverhältnis)

Spiele um Platz 3:

Neusser EV – Löwen Frankfurt 1 : 4 Löwen Frankfurt – Neusser EV 3 : 5

Platz 3: Young Lions Frankfurt (Torverhältnis)

Spiele um Platz 5:

Königsborner JEC – Lippe-Hockey-Hamm 4 : 3 n. P. Lippe-Hockey-Hamm – Königsborner JEC 6 : 3

Platz 5 : Lippe Hockey Hamm

Spiele um Platz 7:

EHC Netphen 08 – EHC Troisdorf 4 : 7 EHC Troisdorf – EHC Netphen 08 7 : 1

Platz 7: EHC Troisdorf

Abschlussplatzierungen nach Aufstiegsrunde Mannschaft1.Herner EV 20072.Ratinger Ice Aliens '973.Löwen Frankfurt4.Neusser EV5.Lippe Hockey Hamm6.Königsborner JEC7.EHC Troisdorf8.EHC Netphen '08

Siehe auch NRW-Pokal (Eishockey) 2010/11

Sachsenliga In der Sachsenliga spielen acht Mannschaften. Neu sind der EHC Erfurt, der aus der Thüringenliga in die Sachsenliga wechselte und der ETC Crimmitschau 1b. Die Liga spielt eine Einfachrunde, gefolgt von einer Play-off-Runde der besten vier Mannschaften.

Teilnehmer SV RW Bad Muskau ESC 2007 Berlin FASS Berlin Junioren EHV Dresden Devils SV Fortuna Leipzig 02 EHC Erfurt 1b (bisher Thüringenliga) ETC Crimmitschau Junioren (neu) ESC Dresden Amateure

Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.ESC Dresden 1b14120113798262.ESC 2007 Berlin14111023594473.ETC Crimmitschau 1b1490052785474.EHC Erfurt 1b1480062448395.Rot-Weiß Bad Muskau1450091565736.FASS Berlin 1b1450091554757.EHV Dresden Devils1430011958918.Fortuna Leipzig1420012614118 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Play-offs Halbfinale (Modus Best-of-Three) ESC Dresden 1b – EHC Erfurt 1b 2-0 (4:1, 11:2) ETC Crimmitschau 1b – ESC 2007 Berlin 0-2 (4:5 n. P., 5:6)

Finale (Modus Best-of-Three) ESC Dresden 1b – ESC 2007 Berlin 0-2 (4:6, 1:6)

Platzierungsrunde Runde 1 (Modus Best-of-Three) Rot-Weiß Bad Muskau – Fortuna Leipzig 1-0 (10:1, : ) FASS Berlin 1b – EHV Dresden Devils 2-1 (5:4, 3:6, 7:6 n. P.)

Regionalliga Süd/West Die Regionalliga Süd-West wurde vom Eissport-Verband Baden-Württemberg organisiert. Teilnehmer

ESC Bad Liebenzell EHC Freiburg 1b Eisbären Heilbronn Schwenninger ERC 1b EHC Zweibrücken Stuttgart Rebels Rhein-Neckar Stars

Modus Die Liga spielte eine Doppelrunde. Der Meister steigt direkt in die Oberliga Süd auf, bei Aufstiegsverzicht kann der Vize-Meister aufsteigen.

Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.Stuttgart Rebels241921262215832.EHC Freiburg 1b241511748147933.Schwenninger ERC 1b2413326471561174.Eisbären Heilbronn2412129401201055.Rhein-Neckar Stars2482212301021226.EHC Zweibrücken246001818971467.ESC Bad Liebenzell2420121768239 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Bayernliga

Die Bayernliga 2010/11 wurde vom Bayerischen Eissport-Verband organisiert. Sie spielte einen Aufsteiger in die Oberliga 2011/12 und zwei Absteiger in die Landesliga Bayern aus.

Saisonverlauf Die Bayernliga 2010/11 war die 43. Austragung dieser Liga. Meister und Aufsteiger in die Oberliga 2011/12 wurde der TSV Erding. Absteiger in die Landesligen waren Höchstadter EC und der EV Pfronten.

Teilnehmer Neu in der Liga waren die Aufsteiger 1. EV Weiden und EV Lindau sowie die Wanderers Germering und der ESV Königsbrunn als Nachrücker. Der Meister TEV Miesbach verzichtete auf den Aufstieg, stattdessen stiegen der VER Selb und der EV Regensburg in die Oberliga Süd auf. TSV Erding ESC Dorfen EV Pfronten ESV Buchloe EHC Bayreuth ERC Sonthofen Höchstadter EC EC Pfaffenhofen ERV Schweinfurt TSV Peißenberg TEV Miesbach (M) ECDC Memmingen EV Lindau (N) 1. EV Weiden (N) ESV Königsbrunn (N) Wanderers Germering (N)

Modus Die Liga spielte wie in den letzten Jahren eine Einfachrunde mit anschließender Zwischenrunde. Für die obere Zwischenrunde qualifizierten sich die ersten acht Mannschaften, die dann in zwei Gruppen jeweils zwei Teilnehmer an den Play-offs ausspielten. Halbfinale und Finale der Play-offs wurden im Best-of-Three-Modus ausgespielt. Die letzten acht Mannschaften der Vorrunde spielten in der unteren Zwischenrunde in zwei Gruppen. Die jeweils beiden Letzten jeder Gruppe spielten dann über Kreuz zwei Absteiger in die Landesliga aus.

Hauptrunde

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.TSV Erding Gladiators302221571154882.EHC Bayreuth301815661151953.ERV Schweinfurt Mighty Dogs301920961135854.TEV Miesbach301750861125985.ERC Sonthofen Bulls3019101059124886.TSV Peißenberg Eishackler3016329561391047.1. EV Weiden Blue Devils30170211531331148.EC Pfaffenhofen Icehogs30152310521421269.ESV Buchloe301611125111410610.ECDC Memmingen Indians301026124012413011.Höchstadter EC Alligators301130163915113812.Wanderers Germering3092118328512913.EV Lindau Islanders30912183111013814.ESV Königsbrunn Pinguine30624182610715215.ESC Dorfen3071121249014316.EV Pfronten Falcons3010029363213 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Meisterrunde Gruppe A Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.TSV Erding Gladiators640021220172.ERC Sonthofen Bulls631021123193.TEV Miesbach62013718204.EC Pfaffenhofen Icehogs6200461520 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Gruppe B Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.1. EV Weiden Blue Devils631201319152.ERV Schweinfurt Mighty Dogs622021029183.EHC Bayreuth62022822234.TSV Peißenberg Eishackler6110451731 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Play-offs Halbfinale (Modus Best-of-Three) TSV Erding Gladiators – ERV Schweinfurt Mighty Dogs 2-1 (2:5, 7:6, 3:2 n. P.) 1. EV Weiden Blue Devils – ERC Sonthofen Bulls 0-2 (2:3, 2:8)

Finale (Modus Best-of-Three) TSV Erding Gladiators – ERC Sonthofen Bulls 1-2 (4:3, 3:5, 1:3)

Platz 3 (Hin- und Rückspiel) 1. EV Weiden Blue Devils – ERV Schweinfurt Mighty Dogs (5:5, 3:4 n. V.)

Abstiegsrunde Gruppe A Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.Wanderers Germering642001627152.EV Lindau Islanders640111331153.ESV Buchloe62004627214.EV Pfronten Falcons6001511347 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Gruppe B Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.ESV Königsbrunn Pinguine640021229192.ECDC Memmingen Indians640021222213.ESC Dorfen63003917194.Höchstadter EC Alligators6100531423