Groin ist ein Ortsteil der Stadt Rees im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen. Bis 1974 war Groin eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Rees.

Geographie Groin liegt nordöstlich der Reeser Kernstadt. In Groin liegen die lockere Bebauung beiderseits der Groiner Allee sowie ein großer Teil des Gewerbegebiets an der Empeler Straße und am Melatenweg. Die ehemalige Gemeinde Groin besaß eine Fläche von 2,9 km².

Geschichte mini|Das ehemalige Rittergut Haus Groin heute

Keimzelle von Groin war Haus Groin, ein altes Rittergut. Groin bildete seit dem 19. Jahrhundert eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Haldern (seit 1928 Amt Haldern )Vgl. die Liste der Bürgermeister von Rees, dort: 1889–1900 Ehrenbürgermeister Hollands, Sitz in Groin im Kreis Rees im Regierungsbezirk Düsseldorf. Von November 1944 bis zum 23. März 1945 bestand am Melatenweg in Groin ein berüchtigtes Zwangsarbeitslager.

Am 1. Januar 1975 wurde Groin durch das Niederrhein-Gesetz in die Stadt Rees eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1832 143 1861 179 1871 149 Volkszählung 1871 1885 132 Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885 1910 180 1925 184 1939 168 1971 166

Kultur Ein Träger des örtlichen Brauchtums ist der Bürgerschützenverein Rees-Feldmark, Groin und Bergswick.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Rees) Kategorie:Ort im Kreis Kleve Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Kleve) Kategorie:Gemeindeauflösung 1975