Unterwaldbehrungen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Bastheim im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern. Die Gemarkung Unterwaldbehrungen hat eine Fläche von 7,183 km². Sie ist in 1704 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4215,66 m² haben.

Lage Das Kirchdorf liegt im Besengau etwa 3,5 Kilometer nördlich des Gemeindezentrums.

Geschichte Unter- und Oberwaldbehrungen sind wahrscheinlich die ältesten Siedlungen des Besengaus. Sie wurden bereits 795 urkundlich erwähnt und bildeten ursprünglich eine Gemeinde namens Waldbaring. Die Ortsendung -ing lässt auf eine thüringische Gründung schließen.

Der Ort gehörte zum Besitz des Klosters Wechterswinkel und war Teil des Klosteramts Wechterswinkel des Hochstifts Würzburg. Im Jahr 1814 fiel der Ort endgültig an das Land Bayern, nachdem er nur neun Jahre zuvor zum Großherzogtum Würzburg gekommen war.

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Unterwaldbehrungen im Rahmen der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Bastheim eingegliedert. Oberwaldbehrungen ist ein Gemeindeteil von Ostheim vor der Rhön.

Kultur Der Turmunterbau der katholischen Kirche St. Laurentius stammt aus dem 15. Jahrhundert, der Oberbau aus dem Jahre 1716 (Bauinschrift). Das Langhaus wurde 1616 neu erbaut.

Neben der Kirche sind weitere 28 Objekte in die Liste der Baudenkmäler in Unterwaldbehrungen eingetragen, darunter Schule, Kirchhofmauer, mehrere Bauernhäuser und mehrere Bildstöcke.

Vereine Ortsvereine in Unterwaldbehrungen und damit Träger des kulturellen Lebens im Dorf sind: die Freiwillige Feuerwehr die Kolpingsfamilie die Kolpingskapelle die Rhönklub der TSV Ober-/Unterwaldbehrungen

Weblinks

Ortsteil-Seite auf der Gemeinde-Homepage

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Rhön-Grabfeld Kategorie:Geographie (Bastheim) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rhön-Grabfeld) Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Ersterwähnung 795 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Rhön-Grabfeld