Fernand Bueb (* 12. Dezember 1865 in Mülhausen; † nach 1906) war Journalist und Mitglied des Deutschen Reichstags (SPD).
Leben Bueb besuchte die Volks- und Mittelschule in Mülhausen. Danach war er als Bäcker und Anwaltsgehilfe tätig. Nach seiner Militärzeit war er Versicherungsagent. 1891 gründete er die Elsass-Lothringische Volkszeitung, die die Politik der Sozialdemokraten unterstützte. Er war Mitglied des Gemeinderats von Mülhausen und des Bezirkstags von Ober-Elsaß.
Von 1893 bis April 1900 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Reichsland Elsaß-Lothringen 2 (Mülhausen) und die SPD.Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1507–1511. Nach einem Misserfolg bei Kommunalwahlen wurde er zur Rückgabe seiner Mandate gedrängt. Am 25. April 1900 legte er sein Reichstagsmandat nieder.Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 297. In der Folge zog er sich aus der Politik zurück. Seine Spur verliert sich im Jahr 1906, wahrscheinlich wanderte er in die USA aus.https://psgueb68.blogspot.com/2007_02_01_archive.html
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich) Kategorie:Politiker (Elsaß-Lothringen) Kategorie:Person (Mülhausen) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Franzose Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1865 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann