Justus Rarkowski (* 17. April 1845 in Allenstein; † 16. Mai 1895 ebenda) war Stadtrat, Brauereibesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstags.
Leben Rarkowski besuchte das Gymnasium in Braunsberg. Er war erst Landwirt, dann Brauereibesitzer und Stadtrat in Allenstein. Von 1889 bis 1893 war er Mitglied des Preußischen AbgeordnetenhausesBernhard Mann (Bearb.) : Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne, Droste Verlag, Düsseldorf 1988, S. 311 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 104–106. und von 1890 bis 1893 des Deutschen Reichstags für den Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Königsberg 9 und die Deutsche Zentrumspartei.Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 6. Er war verheiratet mit Antonie, geborene Hippler, und der Vater des späteren Bischofs Franz Justus Rarkowski.
Er war seit dem Wintersemester 1890/91 Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung KAV Suevia Berlin im CV.Verzeichnis der Mitglieder des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studenten-Verbindungen. WS 1894/95. Als Manuskript gedruckt beim Vorort Austria in Innsbruck, S. 150.
Anmerkungen
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