Ernst Rinderspacher (* 3. August 1879 in Basel; † 17. Dezember 1949 in Zürich) war ein Schweizer Glasmaler, der besonders die Fenster der reformierten Kirchen im Gebiet der Oberengadiner Seen mit seinen Werken ausstattete.
Leben mini|Die Grabplatte im Jahr 2024. Rinderspacher absolvierte eine Lehre als Glasmaler und ging anschliessend zu Studienzwecken nach Freiburg im Breisgau, Strassburg, Budapest, Zürich, Wien, München und Florenz.
1914 kehrte Rinderspacher in die Schweiz zurück. Fortan wohnte er in Sils im Engadin/Segl im Fextal, Kanton Graubünden. Dort entwickelte er 32 Jahre lang sein Werk, bis er 1946 aus gesundheitlichen Gründen gezwungen war, nach Zürich zu übersiedeln.
Im August 1949 wurden in der Villa Tester in Sils-Maria anlässlich des 70. Geburtstags des Künstlers 115 Glasgemälde und darüber hinaus 53 Zeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde gezeigt. Sein Schwager war Wilhelm Kienzle.
Rinderspacher fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Bergkirche Fex-Crasta im Fextal.
Galerie einer Auswahl seiner Werke
Literatur Carl Brun, Schweizerisches Künstler-Lexikon, Band IV, 1982 Artur Welti, Artikel in der NZZ vom 22. Dezember 1949 zum 70. Geburtstag von Ernst Rinderspacher
Weblinks
Ernst Rinderspacher auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde Silvaplana/Sils/Champfèr
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