Glycerinsäure ist eine natürliche vorkommende Zuckersäure mit drei Kohlenstoffatomen, die in zwei isomeren Formen vorkommt. Ihre Salze und Ester werden Glycerate genannt.
Vorkommen
Die D-Glycerinsäure kommt natürlich in verschiedenen Pflanzen (zum Beispiel in der Ackerbohne) vor. Die L-Glycerinsäure wurde in der Natur ebenfalls identifiziert, zum Beispiel in Pseudomonas elodea.P. M. Collins,V. R. N. Munasinghe, Rupert Purchase; Dictionary of carbohydrates;
Gewinnung und Darstellung Glycerinsäure kann durch Oxidation von Glycerin mit Salpetersäure gewonnen werden. Alternativ erfolgt die Umsetzung von Quecksilber(II)-oxid in Bariumhydroxidlösung.
Eigenschaften Glycerinsäure ist eine sirupförmige organische Säure. Sie ist in Wasser und Alkohol leicht löslich. Die Verbindung zersetzt sich beim Erhitzen auf 140 °C.
Biologische Bedeutung Mehrere Phosphatderivate der Glycerinsäure, einschließlich 2-Phosphoglycerinsäure, 3-Phosphoglycerinsäure, 2,3-Biphosphoglycerinsäure und 1,3-Biphosphoglycerinsäure, sind wichtige biochemische Zwischenprodukte in verschiedenen Stoffwechselwegen, beispielsweise in der alkoholischen Gärung, der Glykolyse und der Photosynthese.Glycerinsäure. In: Kompaktlexikon der Biologie.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Alpha-Hydroxycarbonsäure Kategorie:Beta-Hydroxycarbonsäure Kategorie:Diol Kategorie:Monosaccharid Kategorie:Stoffwechselintermediat Kategorie:Propansäure