Die Piaggio P.7 war ein Experimental- und Rennflugzeugprojekt des italienischen Herstellers Piaggio aus dem Jahre 1929. Geplant war der Einsatz bei Schneider-Pokal-Rennen.
Geschichte Der italienische Flugzeugkonstrukteur und Leiter der Entwicklungsabteilung von Piaggio Giovanni Pegna baute die Piaggio P.7 für die Schneider-Trophy im September 1929. Es entstand nur ein Prototyp, der ausgiebig auf dem Gardasee getestet wurde, aber niemals flog.
Konstruktion mini|Konzept des Antriebs Um Geschwindigkeitsvorteile gegenüber den konventionellen Wasserrennflugzeugen Ende der 1920er-Jahre zu erreichen, wurde bei der Konstruktion der P.7 auf die hydro- und aerodynamisch zunehmend kritischen Schwimmer verzichtet. Für den Start wurde das Flugzeug mittels Schiffspropellers beschleunigt und hob mit „Kufen“ aus dem Wasser, um wie ein Rennboot über das Wasser zu gleiten. Danach sollte der Hauptantrieb durch Umkoppeln vom Schiffspropeller auf die Luftschraube umgeleitet werden, um den weiteren Vortrieb aerodynamisch zu erzeugen. Massive Probleme beim Umkuppeln des Antriebsstranges des 723 kW (1000 PS) leistenden V12-Motor führten zum Abbruch der Versuche.
Technische Daten miniatur|Dreiseitenriss der Piaggio P.7
Kenngröße Daten Besatzung 1 Länge 8,86 m Spannweite 6,76 m Höhe 2,45 m Flügelfläche 8,45 m² Flügelstreckung 4,6 Leermasse 1416 kg max. Startmasse 1686 kg Höchstgeschwindigkeit 600 km/h Triebwerke 1 × flüssigkeitsgekühlter Kolbenmotor Isotta Fraschini-V12 mit
Siehe auch Liste von Flugzeugtypen
Weblinks
P.7 auf Aviastar.org (en), abgerufen am 6. Juli 2010
FLIGHT, 15 February 1952 181 Semi-submersible Seaplane (pdf; 2,3 MB) (en)
Einzelnachweise
Kategorie:Rennflugzeug Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor P.007 Kategorie:Nicht realisiertes Flugzeugprojekt