And So I Watch You from Afar (kurz ASIWYFA) ist eine instrumentale britische Post-Rock-Band aus Belfast, Nordirland. Die Band setzt sich aus Rory Friers und Tony Wright an den Gitarren, Ewen Friers am Bass und Chris Wee am Schlagzeug zusammen. Sie werden von vielen einschlägigen Musikmagazinen sehr hoch gehandelt. Unter Genrefans sind sie bekannt für ihre Live-Auftritte.
Geschichte Die Band wurde Ende 2005 gegründet und veröffentlichte ihre Debüt-EP Tonight the City Burns im Frühling 2007. Dieser Veröffentlichung folgte die EP This Is Our Machine and Nothing Can Stop It (Oktober 2007), mit Gesang von Cahir O’Doherty von Fighting with Wire und Jetplane Landing. Als sie ihr Debütalbum im Studio einspielten, traten sie auch eine Solo-Tour durch Großbritannien an, spielten aber auch Konzerte mit anderen Bands wie High on Fire, Crippled Black Phoenix, 65daysofstatic oder Yourcodenameis:milo. Zu dieser Zeit wurden sie auch von Musikkritikern und DJs wahrgenommen, Huw Stephens von BBC Radio 1 spielte als erster einen Titel von ihnen im nationalen Radio.
Ihr nach ihnen selbst benanntes Debütalbum erschien im April 2009 und erfuhr durchweg positive Kritiken in Musikzeitschriften wie Kerrang!, RockSound, Drowned In Sound, Visions und Metal Hammer. Das restliche Jahr verbrachten sie mit weiteren Liveauftritten in Großbritannien, für die es weitere positive Berichterstattung in Zeitschriften und Blogs gleichermaßen gab. Im Februar 2010 folgte dann die EP The Letters.
Im September 2011 erklärte Gründungsmitglied Tony Wright seinen Austritt aus der Band. Für die damals laufende Tour wurde er durch Niall Kennedy ersetzt. Tony Wright ist heute als Singer-Songwriter unter dem Namen VerseChorusVerse aktiv.
Im März 2013 veröffentlichte die Band ihr drittes Studioalbum All hail bright futures, das unter dem Label Sargent House erschien. Das Album erhielt von Kritikern eher wohlgeneigte Kritiken, so dass Metacritic 67 von 100 Punkte vergab.Bewertung von All hail bright futures. Metacritic; abgerufen am 19. Oktober 2014 Im Sommer 2014 tourte die Band durch Europa.
Im Juli 2014 begann die Band mit den Studioaufnahmen zu ihrem vierten Album Heirs, das 2015 erschien.Bilderstrecke aus dem Studio von sargenthouse auf Instagram; abgerufen am 19. Oktober 2014 Auf die Veröffentlichung ihres fünften Studioalbums The Endless Shimmering in 2017 folgte nach kurzer Pause 2020 die EP Successors.
Im Jahr 2021 trat Ewen Friers, Rory Friers Bruder, als Ersatz für den zuvor ausgeschiedenen Jonathan Adger am Bass der Band bei.
Als Nachfolgeprojekt veröffentlichte die Band am 18. Februar 2022 das multimedial gestaltete Album Jettison mit gesprochenen Beiträgen von Emma Ruth Rundle und Neil Fallon. Die Band bezeichnete das Album als „bewusste Abkehr [...] von immer komplexeren und konzeptuelleren Arbeiten“, dessen Veröffentlichung von exklusiven Konzerten mit Streichquartett und visuellen Installationen des Künstlers Sam Wiehl begleitet wurden.
Auf dem ArcTanGent Festival 2024 spielten sie am 17. August erstmalig ihr kurz vorher am 9. August beim Label Pelagic Records erschienenes siebtes Studioalbum Megafauna am Stück. Für dieses Album trat erstmals offiziell Ewen Friers an die Stelle von Bassist Jonathan Adger.
Diskografie
Alben 2009: And So I Watch You from Afar (Sargent House) 2011: Gangs (Sargent House) 2013: All Hail Bright Futures (Sargent House) 2015: Heirs (Sargent House) 2017: The Endless Shimmering (Sargent House) 2022: Jettison (Velocity Records / Pelagic Records) 2024: Megafauna (Velocity Records / Pelagic Records)
EPs 2007: Tonight the City Burns 2007: This Is Our Machine and Nothing Can Stop It 2010: The Letters 2020: Successors
Singles 2009: Set Guitars to Kill / A Little Solidarity Goes a Long Way (CD-R, Promo) 2010: Straight Through the Sun Without a Scratch 2011: Search:Party:Animal
Weblinks And So I Watch You From Afar Homepage
And So I Watch You from Afar bei last.fm
Einzelnachweise
Kategorie:Indie-Band Kategorie:Post-Rock-Band Kategorie:Nordirische Band