Intergenerationelles Lernen (auch intergeneratives Lernen) ist ein Konzept in einer generationenübergreifenden Didaktik, bei der jüngere und ältere Lernende – je nach Lernsetting – voneinander, miteinander und/oder übereinander lernen. Als pädagogischer Ansatz gewinnt intergenerationelles Lernen unter dem Eindruck des demographischen Wandels zunehmend an Bedeutung. Derzeit gibt es unterschiedliche Entwicklungslinien im Kontext von schulischer Bildung und Erwachsenenbildung, nicht selten auch im Zusammenhang von sozialem und ehrenamtlichem Engagement.

In der Sozialpädagogik ist es Ziel der intergenerativen Pädagogik die Lebenswelten von Kindern und Großelterngeneration miteinander zu verbinden, insbesondere dann, wenn familiär keine Großeltern bzw. keine Enkelgeneration vorhanden ist.Marlies Jost: Intergenerative Pädagogik: Jung und Alt gemeinsam aktiv. 2014. Abgerufen am 25. Januar 2021. Sozial orientierte Projekte mit einer intergenerativ ausgerichteten Zielsetzung und Didaktik finden sich auch im Kontext der Musik- und Kulturgeragogik.Rebecca Voss: Intergeneratives Singen. Eine empirische Untersuchung mit didaktischem Entwurf. Waxmann Verlag, Münster 2020. Auch diese beziehen sich auf die Großeltern-/ Enkelgeneration.

Literatur

Weblinks Projektebüro „Dialog der Generationen“ Journal of Intergenerational Relationships SeGeL – die Servicestelle für generationenübergreifendes Lernen

Einzelnachweise

Kategorie:Generationen Kategorie:Pädagogisches Konzept