Mariaweiler-Hoven war bis 1972 eine Gemeinde im alten Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. Heute ist Mariaweiler-Hoven eine Gemarkung der Stadt Düren im Kreis Düren. mini|St. Mariä Himmelfahrt in Mariaweiler Geographie Mariaweiler-Hoven besteht aus den beiden Orten Mariaweiler und Hoven, die nordwestlich der Dürener Kernstadt liegen und etwa 600 Meter voneinander entfernt sind. Beide Orte bilden heute jeweils einen Dürener Stadtbezirk.
Geschichte Seit dem 19. Jahrhundert bildete Mariaweiler-Hoven eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Merken (ab 1928 Amt Merken) im Kreis Düren. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde durch das Aachen-Gesetz in die Stadt Düren eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1871 879 Volkszählung 1871 1885 1147 Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885 1910 1519 1925 1914 1939 2359 1946 2286 Volkszählung 1946 2015 4646
Baudenkmäler Die ehemalige Filztuchfabrik, der Torbogen des ehem. Klosters Nazareth, das Christ-Königs-Denkmal, die Villa Maria, die Kath. Pfarrkirche St. Mariae-Himmelfahrt, das ehemalige Bürgermeisteramt, der Schornstein der Firma Julius Hoesch, die ehemalige Villa Pytlik, das ehemalige Schalthaus, das ehemalige Fabrikgebäude der Tura AG und der Getzer Hof stehen unter Denkmalschutz.
Bodendenkmäler sind der durch beide Orte fließende Lendersdorfer Mühlenteich und die Grabenanlage Schönwald, ehemals Schönwalder Mühle.
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Düren) Kategorie:Stadtteil von Düren Kategorie:Gemeindeauflösung 1972