Das Kloster Vaux-la-Douce (Dulcis vallis) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Voisey im Département Haute-Marne, Region Grand Est, in Frankreich. Das Kloster liegt rund 14 Kilometer südlich von Bourbonne-les-Bains.
Geschichte Das 1111 von Adelheid von Lothringen gestiftete Kloster wurde verlassen und zur Grangie von Kloster Clairefontaine, das hier 1168 eine Tochterabtei errichtete. Damit gehörte Vaux-la-Douce der Filiation der Primarabtei Morimond an. Während der Französischen Revolution fand das Kloster 1791 sein Ende. Die Anlage verschwand in der Folgezeit fast vollständig.
Bauten und Anlage Die dem Apostel Bartholomäus geweihte Kirche der 25 Einwohner zählenden Ortschaft Vaux-la-Douce ist die 1720 errichtete Laienkapelle des Klosters, die nach der Revolution zum Schulhaus der früheren Gemeinde Vaux-la-Douce wurde und erst 1967 dem Kultus zurückgegeben wurde.
Literatur Bernard Peugniez: Routier cistercien. Abbayes et sites. France, Belgique, Luxembourg, Suisse. Nouvelle édition augmentée. Éditions Gaud, Moisenay 2001, ISBN 2-84080-044-6, S. 141.
Weblinks Website der Certosa di Firenze mit einigen Fotos von Stephen Tobin Vaux-la-Douce auf der Website der Gemeinde
Vaux-la-Douce Vaux VauxlaDouce Kategorie:Aufgelöst 1791