mini|Loosch erster von links (5. Mai 1955) Gerhard Loosch (* 8. Juni 1894 in Hohensalza; † 15. Februar 1965 in Wiesbaden) war ein deutscher Offizier der Wehrmacht und später Verwaltungsbeamter der Bundeswehr.
Leben Während seines Studiums der Rechtswissenschaft an der Universität Leipzig wurde Loosch 1913 Mitglied der Leipziger Burschenschaft Germania,Willy_Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 302. nach 1950 Burschenschaft Wartburg Köln-Germania Leipzig, der er bis zu seinem Tode als Alter Herr angehörte.Unsere Toten. In: Burschenschaftliche Blätter, 80. Jg. (1965), H. 6, S. 137. Er war nach einem Jurastudium mit Promotion ab 1924 Intendanturbeamter in der Reichswehr sowie der Wehrmacht und im Zweiten Weltkrieg Militärverwaltungsoffizier, zuletzt im Rang eines Generalintendanten (Beförderung am 1. Dezember 1943) und Heeresgruppenintendant. Nach dem Krieg und einer bis 1947 andauernden Kriegsgefangenschaft war er bis 1950 selbständiger Rechtsanwalt und danach Verwaltungsbeamter in ziviler Verwendung in der Dienststelle Blank.Hartmut Schustereit: Deutsche Militärverwaltung im Umbruch. Verlag Oberbaum, 2000, ISBN 3-928254-96-0, S. 118. In der Zeit vom 1. Mai 1956 bis zum 30. November 1959 war er Präsident der Wehrbereichsverwaltung IV in Wiesbaden.
Literatur Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 8: Supplement L–Z. Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 42–43. Dieter Krüger: Das Amt Blank. Die schwierige Gründung des Bundesministeriums für Verteidigung. Rombach, Freiburg 1993, ISBN 3-7930-0198-9.
Einzelnachweise
Kategorie:Generalintendant (Armee) Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Beamter der Bundeswehrverwaltung Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland) Kategorie:Militärbeamter Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1894 Kategorie:Gestorben 1965 Kategorie:Mann Kategorie:Behördenleiter